Die Iberischen Luchse Windtail und Wynx sind in Aragón angekommen und markieren einen Meilenstein bei der Wiederansiedlung dieser Art im nordöstlichen Spanien. Diese Exemplare befinden sich in der Anpassungsphase in einem Auswilderungsgehege in Torrecilla de Valmadrid, Zaragoza, was Aragón zur Vorreiterin bei der Wiederherstellung des Iberischen Luchses macht, der seit dem letzten Jahrhundert in der Region ausgestorben ist.
Strenge Überwachung und optimale Bedingungen für die Anpassung
Windtail und Wynx, die aus Zuchtzentren in Gefangenschaft stammen, zeigen eine gute Anfangsanpassung an ihre neue Umgebung. Die Generaldirektion für Natur, Jagd und Fischerei von Aragón überwacht ihren Fortschritt genau mit Hilfe von Fotofallen und GPS-Standortsystemen, um sicherzustellen, dass alle Bedürfnisse der Luchse umgehend erfüllt werden.
Das Anpassungsgehege, das speziell für diese kritische Phase entworfen wurde, umfasst 18.000 Quadratmeter und hat eine Höhe von mehr als vier Metern. Dieser Raum bietet nicht nur Sicherheit, sondern fördert auch das Erlernen von wesentlichen Überlebensfähigkeiten, wie beispielsweise das Jagen von Kaninchen, ihrer Hauptbeute.
Eine strategische Umgebung im Huerva-Tal
Das für die Wiederansiedlung ausgewählte Gebiet, das im Huerva-Tal liegt, umfasst 27.500 Hektar und wurde von der Arbeitsgruppe des Iberischen Luchses validiert. Diese Region bietet einen geeigneten Lebensraum und eine hohe Kaninchenpopulation, zwei Schlüsselfaktoren für den Erfolg des Wiedereinführungsprojekts.
Während ihres Aufenthalts im Gehege bewertet das technische Team ständig das Verhalten, den Gesundheitszustand und die Anpassungsfähigkeit der Luchse. Diese Überwachung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Windtail und Wynx bereit sind, sich erfolgreich in die natürliche Umgebung einzugliedern und zur Erholung einer emblematischen Art in Aragón beizutragen.










