Die aragonesische Wirtschaft schloss 2025 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3%, was über dem nationalen Durchschnitt liegt. Diese Leistung hebt sich in einem Jahr voller globaler Herausforderungen hervor und bietet eine Erleichterung im wirtschaftlichen Kontext Spaniens.
Im vierten Quartal 2025 zeigte die Wirtschaft Aragons ein jährliches Wachstum des BIP von 2,7%, was auf einen dynamischen Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 7,7% hindeutet. Dieses Wachstum blieb seit dem Sommer konstant und stimmte mit dem nationalen Durchschnitt überein. Die Inflation verzeichnete einen leichten Anstieg auf 3,0% jährlich, während die zugrunde liegende Inflation mit 2,6% jährlich moderater blieb.
Die positive Entwicklung Aragons im Jahr 2025 fand in einem anfänglich günstigen globalen Umfeld statt. Ab dem 28. Februar 2026 änderte sich das Bild jedoch drastisch aufgrund des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran. Die Schließung der Straße von Hormuz sowie die steigenden Preise für Öl und Gas beeinflussten die globale Inflation. Die OECD passte ihre Prognosen für das weltweite Wachstum im Jahr 2026 auf 2,9% jährlich und die Inflation auf 4,0% jährlich an, was die Risiken des Konflikts widerspiegelt.
Ausblick für 2026
Die ersten Indikatoren für 2026 deuten auf ein weniger robustes Wachstum des aragonesischen BIP hin als Ende 2025. Sowohl Aragón als auch der Rest Spaniens sehen sich aufgrund der Instabilität im Nahen Osten, der Volatilität in den globalen Handelsrichtlinien und dem Konflikt in der Ukraine einem abwärts gerichteten Risikoausgleich gegenüber. Die wirtschaftliche Aktivität im Euro-Raum, dem wichtigsten Handelspartner Aragons, zeigt nur wenig Dynamik, was sich negativ auf die Exporte der Region auswirkt.










