Valentia präsentiert zwei innovative Forschungsarbeiten auf dem III. Internationalen Kongress «Bildung Denken» in Huesca

Valentia hat auf dem III. Internationalen Kongress «Bildung Denken» in Huesca, in Zusammenarbeit mit der Universität von Saragossa, zwei innovative Forschungen vorgestellt. Diese Studien heben hervor, wie die Kombination aus wissenschaftlichen und humanistischen Methoden das Lernen von Erwachsenen mit Intellektualbehinderung transformieren kann.

Joel Antequera Segovia, Trainer des Impulsa-Programms von Valentia, präsentierte zusammen mit Forschern der Universität von Saragossa eine Studie mit dem Titel «Analyse eines Bildungsprogramms zur Entwicklung der exekutiven Funktionen bei Erwachsenen mit Intellektualbehinderung». Diese Analyse zeigt, dass ein Programm, welches gamifiziertes kognitives Training und dialogisches Arbeiten mit Poesie integriert, die Autonomie, das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die kognitive Flexibilität der Teilnehmenden signifikant verbessert. Die Forschung legt nahe, dass Bildungsangebote effektiver sein können, wenn wissenschaftliche Evidenz mit einem humanistischen Ansatz kombiniert wird.

Neugestaltung des Klassenzimmers als aktiver Akteur

In einer weiteren Präsentation stellten Andrea Oliván Pociello und Joel Antequera Segovia «Das Klassenzimmer als pädagogischer Agent: ein innovativer Vorschlag zur Neugestaltung des Bildungsraums zur Verbesserung des Lernens bei Intellektualbehinderung» vor. Dieses Projekt definiert das Klassenzimmer nicht nur als Behälter, sondern als aktives Bildungswerkzeug. Es schlägt ein Design von zugänglichen Räumen vor, das Beteiligung, Selbstregulierung, emotionales Wohlbefinden und funktionales Lernen fördert und somit Methodik, Zugänglichkeit und physische Umgebung in Einklang bringt.

Philosophie und Teilnahme von Valentia

Beide Forschungen reflektieren den Ansatz des Impulsa-Programms von Valentia, das sich auf die Person konzentriert und evidenzbasiert ist, wobei die kognitiven, emotionalen und physischen Bedingungen berücksichtigt werden, die das Lernen erleichtern. Während des Kongresses war Valentia auch aktiv beteiligt, mit Belén Pérez, der Leiterin des Dienstes für Ausbildung und Beschäftigung, am Eröffnungstisch. Zudem halfen Freiwillige der Organisation bei Unterstützungs- und Empfangsaufgaben, und es wurden Samenbomben verteilt, die von Teilnehmenden des Programms La Botiga hergestellt wurden, was symbolisiert, wie geeignete Bedingungen Wachstum ermöglichen.

Der III. Internationale Kongress «Bildung Denken» wurde von der Forschungsgruppe «Bildung mit Sinn und Lebensqualität» des Campus Iberus und der Gruppe für innovative Lehre Mayéutica der Universität von Saragossa in Zusammenarbeit mit verschiedenen nationalen und internationalen Universitäten und Institutionen organisiert. Die auf dem Kongress in Huesca präsentierten Forschungen unterstreichen das Engagement von Valentia, zu demonstrieren, dass Menschen mit Intellektualbehinderung die Hauptakteure in der Entwicklung von Bildungsfortschritten sind.

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