Aragón wird zum Epizentrum der Berufsbildung in Spanien, indem es das Treffen des National VET Teams ausrichtet. Vom 11. bis 13. Februar 2026 versammeln sich nationale und regionale Experten sowie ministerielle Vertreter, um die Qualität, Innovation und Internationalisierung der Berufsbildung voranzutreiben.
Förderung der Internationalisierung und Modernisierung der Berufsbildung
Die Eröffnungsveranstaltung fand im Innovationszentrum für Berufsbildung in Aragón statt, geleitet von Luis Mallada, Generaldirektor für Planung, Zentren und Berufsbildung der Regierung von Aragón, und José Manuel Sánchez, Direktor des Spanischen Dienstes für die Internationalisierung der Bildung (SEPIE). Mallada betonte, dass die Internationalisierung grundlegend für die Qualität und Beschäftigungsfähigkeit ist und hob das Engagement Aragons für eine Berufsbildung hervor, die mit der digitalen Transformation und der europäischen Mobilität im Einklang steht.
Dieses Treffen zielt darauf ab, die Berufsbildung als Motor des Wandels zu positionieren, indem sie sich den Anforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes anpasst und digitale Technologien sowie nachhaltige Praktiken integriert.
Besuche von Referenzzentren und innovative Praktiken
Das Programm umfasst Besuche bei bedeutenden aragonesischen Zentren, die als Vorbilder für gute Praktiken gelten. Dazu gehören das CIFPA in Zaragoza, spezialisiert auf Transport und Logistik; das CPIFP Pirámide in Huesca, das auf erneuerbare Energien fokussiert ist; und das CPIFP Montearagón, ebenfalls in Huesca, das sich mit sozialer Wirtschaft und Pflege beschäftigt. Diese Zentren bieten Beispiele für methodologische Innovation und fortschrittliche Lernräume.
Zusätzlich wird das CPIFP San Lorenzo, bekannt als die Hotelfachschule von Huesca, und der Digitale Campus besucht, was den Teilnehmern ermöglicht, die Fortschritte in der internationalen Mobilität und den Bildungstechniken aus erster Hand zu beobachten.
Internationale Zusammenarbeit und Abschluss der Veranstaltung
Während der drei Tage werden Arbeitsbesprechungen und Austauschssitzungen mit internationalen Experten stattfinden, einschließlich Zusammenarbeit mit dem National VET Team der Niederlande. Diese Aktivitäten stärken das Engagement der Berufsbildung für die internationale Mobilität und die Nutzung europäischer Instrumente wie Europass und ECVET.
Das Treffen endet am 13. Februar mit der Abschlussbesprechung der Arbeitsgruppen und der Schlussrede von SEPIE. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch ihren Fokus auf die digitale Transformation und ihren Beitrag zu den Erasmus+-Projekten aus und bekräftigt die Rolle der Berufsbildung im europäischen Kontext.










