Die aus Zaragoza stammende Ira Torres wurde mit dem renommierten Kunst- und Visual Arts-Stipendium «Casa de Velázquez» der Provinzregierung von Zaragoza ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die mit 25.000 Euro dotiert ist, ermöglicht es ihr, ihr Projekt «Neonarcissism. Myths and Mainstream» ein Jahr lang in der Casa de Velázquez–Académie de France in Madrid zu entwickeln, einem förderlichen Umfeld für kreatives Schaffen und künstlerischen Austausch.
Das Stipendium «Casa de Velázquez» der Provinzregierung von Zaragoza
Das Kunst- und Visual Arts-Stipendium «Casa de Velázquez» gehört zu den begehrtesten im künstlerischen Bereich und wird von der Provinzregierung von Zaragoza organisiert. Es bietet Künstlern die Möglichkeit, ein Jahr lang an einem exklusiven Projekt in Madrid zu arbeiten und die Interaktion mit anderen Kreativen zu fördern. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 mit Pepe Cerdá hat es zahlreichen Künstlern wie Antón Jodrá und Gema Rupérez zugutegekommen. In den letzten Ausgaben wurden Namen wie Alejandro Ramírez und María Roja ausgezeichnet, was das Stipendium zu einem tragenden Pfeiler der aragonesischen Kultur macht.
Das ausgezeichnete Projekt: «Neonarcissism. Myths and Mainstream»
Ira Torres, 1991 in Zaragoza geboren, präsentiert ein innovatives Projekt, das einen Dialog zwischen klassischen Mythen und der aktuellen Mainstream-Kultur herstellt. Inspiriert von «Das Zeitalter der Leere» von Gilles Lipovetsky, verwendet sie Materialien wie Alabaster und Bronze, um die Selbstwahrnehmung in einer hypervernetzten Welt zu erkunden. Ihr Werk kombiniert traditionelle und zeitgenössische Techniken und reflektiert über Identität im digitalen Zeitalter sowie über die Spannung zwischen dem physischen Ich und dem digitalen Avatar.
Werdegang und Ausbildung von Ira Torres
Ausgebildet in Bildender Kunst in Zaragoza, Salamanca und Madrid, wurde Ira Torres mit mehreren Auszeichnungen geehrt, darunter dem Zweiten Preis für Malerei der Fundación Ibercaja im Jahr 2025 und dem Ersten Preis Arte Aparte im Jahr 2020. Sie hat auf nationalen und internationalen Messen ausgestellt und mit namhaften Galerien zusammengearbeitet. Ihr Vorschlag «Feat. Poject» zeichnet sich durch die Zusammenarbeit mit globalen Künstlern aus und bereichert ihr Werk mit vielfältigen Einflüssen.
Das Stipendium der Casa de Velázquez für den Zeitraum 2026–2027 ermöglicht es Torres, «Neonarcissism. Myths and Mainstream» in einem Umfeld kreativen Schaffens und künstlerischen Austauschs zu entwickeln und bekräftigt das Engagement der Provinzregierung von Zaragoza für die Kunst und Kultur der Region.










