Der Ministerrat genehmigt den Buskoridor Madrid-Zaragoza-Katalonien

Die Regierung hat das Buskorridor genehmigt, der Madrid, Zaragoza und Katalonien verbindet, eine Schlüsselinitiative zur Modernisierung des Straßenverkehrs in Spanien. Dieses Projekt, das vom Ministerrat genehmigt wurde, zielt darauf ab, die Konzessionskarte der staatlichen Busse zu optimieren und die interregionale Mobilität zu verbessern.

Ein strategischer Korridor mit 13 Routen und 95 Haltestellen

Der neue Buskorridor ist in 13 Routen gegliedert, die sich über insgesamt 6.030 Kilometer erstrecken, wobei 95 Haltestellen in 47 Gemeinden verteilt sind. Unter diesen sticht Zaragoza mit 26 Haltestellen hervor, gefolgt von Barcelona mit 7 und weiteren Orten in Guadalajara, Huesca, Lleida, Madrid, Soria und Tarragona. Dieser Service wird laut den Volkszählungen von 2024 mehr als 7,3 Millionen Bürger zugutekommen, mit Wachstumsprognosen von 8,6 % bis 2030 und 12,1 % bis 2035.

Die geschätzte Mobilität für diesen Korridor variiert zwischen 786.362 Reisenden im Jahr 2025 und 818.893 im Jahr 2034, was seine Bedeutung im nationalen Verkehrssystem unterstreicht. Darüber hinaus wird der Korridor die Konzessionen VAC-099 und VAC-263 vereinheitlichen und bedeutende Verbesserungen im Service einführen.

Innovationen und Verbesserungen im Service

Der Korridor führt neue strategische Haltestellen ein, wie Val de San Martín in Zaragoza, Terrassa in Barcelona als intermodalen Knotenpunkt und den Flughafen Barcelona, wodurch die multimodalen Verbindungen verbessert werden. Zudem werden neue direkte Verbindungen zwischen Städten wie Alcalá de Henares und Lleida, Calatayud und Guadalajara sowie mehreren anderen eingerichtet, die den Zugang und die Mobilität zwischen den Regionen erleichtern.

Einer der herausragendsten Verbesserungen ist die Senken der Tarife um 22,7 %, was den Service für die Nutzer zugänglicher macht. Der Konzessionär muss ein Betriebshilfesystem implementieren, das auf Satellitentechnologie und fortschrittlicher Datenkommunikation basiert und Echtzeitinformationen über die Flotte bereitstellt.

Zukunft des Straßenverkehrs in Spanien

Der Vorentwurf des Korridors wurde zwischen November 2025 und Januar 2026 einer öffentlichen Konsultation unterzogen, und nach Prüfung der Einwände legte das Ministerium das endgültige Projekt vor. Die Ausschreibung des neuen Vertrags wird der nächste Schritt in diesem ehrgeizigen Modernisierungsplan sein.

Parallel dazu arbeitet das Ministerium an der Entwicklung des Korridors Madrid-Valencia, der 130 Gemeinden in 8 Provinzen verbinden wird und mehr als 6,2 Millionen Einwohnern zugutekommen wird. Diese Initiativen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Neugestaltung der Konzessionskarte, die seit den 40er Jahren fast 2.000 Gemeinden bedient hat, um die Kontinuität des Services zu gewährleisten und gleichzeitig die Erneuerung der Flotten und die Nachhaltigkeit durch intelligente Verkehrssysteme voranzutreiben.

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