Im Februar 2026 zeigte der spanische Arbeitsmarkt gemischte Signale, die CEPYME Aragón Sorgen bereiten. Obwohl die Zahl der Sozialversicherungsbeiträge um 97.000 zunahm, wuchs die Arbeitslosigkeit um 3.584 Personen und erreichte insgesamt 2.442.646 Arbeitslose im Land. Diese Situation spiegelt laut dem Unternehmensverband einen Anstieg der Erwerbsbevölkerung wider, der die Fähigkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen übersteigt, was eine Abschwächung im Vergleich zu den Vorjahren markiert.
Entwicklung des Arbeitsmarktes in Aragón
In Aragón lag die im Februar registrierte Arbeitslosigkeit bei 50.374 Personen, mit einem Anstieg von 779 Arbeitslosen. Die Verteilung nach Provinzen zeigt, dass Zaragoza 39.330 Arbeitslose hat, Huesca 6.817 und Teruel 4.227. Im Vergleich zum Februar 2025 ist die Arbeitslosigkeit jedoch in allen Provinzen gesunken: Zaragoza verzeichnete einen Rückgang von 3,74%, Huesca von 4,75% und Teruel von 7,46%, was auf eine jährliche Verbesserung des regionalen Arbeitsmarktes hinweist.
Sorgen von CEPYME Aragón über die Qualität der Beschäftigung
Maria Jesús Lorente, Sprecherin von CEPYME Aragón, hat ihre Besorgnis über die Qualität der Beschäftigung in der Region geäußert. Nur 20% der im laufenden Jahr abgeschlossenen Verträge sind unbefristete Vollzeitverträge, und die hohe Fluktuation dieser Verträge einschränkt die Arbeitsplatzstabilität. Darüber hinaus kritisiert die Organisation, dass die offiziellen Arbeitslosenzahlen die Situation der Personen mit befristeten Festanstellungen nicht angemessen widerspiegeln, wodurch die Wahrnehmung des Arbeitsmarktes verzerrt wird.
Die Verlangsamung der Einstellungen ist ein weiteres Anliegen, das von CEPYME Aragón hervorgehoben wird, da im Februar weniger Verträge abgeschlossen wurden als in den Vormonaten. Lorente betont, dass Aragón großes Potenzial hat und Talente anziehen muss, um sein Wachstum fortzusetzen. Die Gemeinschaft positioniert sich als attraktives Ziel für Unternehmertum und Beschäftigung, insbesondere in einem Kontext, in dem die Arbeitslosigkeit in anderen Regionen Spaniens zunimmt.










