Die Ministerin für Bildung, Kultur und Sport der Regierung von Aragón, Tomasa Hernández, besuchte am 3. Februar 2026 die Institute Bajo Cinca und Ramón J. Sender in Fraga. Der Besuch konzentrierte sich darauf, die Entwicklung von zwei neu eingeführten Ausbildungsprogrammen der Berufsbildung (BP) zu bewerten und die strategische Bedeutung der BP für die Entwicklung ländlicher Gebiete zu unterstreichen.
Berufsbildung, die an lokale Bedürfnisse angepasst ist
Während ihres Besuchs traf Hernández sich mit den Leitungsteams, Lehrkräften und Studierenden der neuen BP-Studiengänge. Am IES Bajo Cinca gibt es im ersten Jahr des mittleren Abschlusses Betreuung von Personen in Abhängigkeitssituationen 17 Studierende. Am IES Ramón J. Sender wird der höhere AbschlussIndustrielle Mechatronik an 21 ersten Jahrgangsstudierenden angeboten. Beide Programme wurden gut angenommen und spiegeln ein wachsendes Interesse seitens der Studierenden wider.
Die Ministerin betonte, dass diese Studiengänge das Ergebnis eines gemeinsamen Engagements zwischen Institutionen, der Bildungsgemeinschaft und der Wirtschaft sind. Dieser Ansatz zielt darauf ab, das Ausbildungsangebot an die spezifischen Bedürfnisse des lokalen Umfelds anzupassen, sodass die Jugendlichen Kompetenzen mit hoher Beschäftigungsfähigkeit erwerben können, ohne ihre Gemeinschaft verlassen zu müssen.
Die strategische Rolle der BP im ländlichen Raum
Hernández betonte, dass die Berufsbildung eine entscheidende Rolle im ländlichen Raum spielt. Indem Fachrichtungen angeboten werden, die mit der lokalen Wirtschaftstätigkeit verbunden sind, wird die territoriale Kohäsion gefördert und die Zukunft von Regionen wie Aragón gesichert. Laut der Ministerin ist die Einführung dieser Ausbildungsprogramme entscheidend, damit die Jugendlichen sich ausbilden und in ihren Gemeinden arbeiten können, was zur sozioökonomischen Entwicklung der Region beiträgt.
In der Provinz Huesca absolvieren 3.930 Studierende BP in 68 verschiedenen Programmen, die über mehrere Gemeinden verteilt sind, sowie in 50 Programmen in der Hauptstadt. Huesca ist auch Standort von zwei der sechs Zentren für Exzellenz der BP in Aragón: dem CEPIFP Pirámide und dem CPIFP Montearagón.
Weitere Themen, die während des Besuchs behandelt wurden
Zusätzlich zur Bewertung der BP-Programme kümmerte sich die Ministerin um die Anfragen von Abiturienten, die eine Zweigstelle der PAU in Fraga forderten. Hernández kündigte an, dass eine neue Sitzung der Organisation kommission einberufen wird, um diese Situation neu zu bewerten. Außerdem besuchte sie die Renovierungsarbeiten an der ehemaligen Schule San José de Calasanz, die die Stadtverwaltung fördert, um dort die BP-Studiengänge der Gemeinde unterzubringen und somit die Bildungseinrichtungen zu verbessern.










