Der aus Zaragoza stammende Enrique Radigales präsentiert seine Ausstellung Limbo im Instituto Aragonés de Arte y Cultura Contemporáneos (IAACC) Pablo Serrano. Die Ausstellung, die über die Grenzen zwischen dem Analogen und dem Digitalen reflektiert, ist vom 2. Oktober bis zum 8. Dezember im Saal 00 des Museums zu sehen.
Die Ausstellung wird von Nerea Ubieto kuratiert und wurde speziell für die Räume des IAACC Pablo Serrano konzipiert. Sie vereint aktuelle Werke und Schlüsselstücke in der Laufbahn des Künstlers und bewegt sich in einem Grenzgebiet zwischen dem Analogen und dem Digitalen, dem Gedächtnis und dem Vergessen, dem Natürlichen und dem Technologischen.
Das Projekt umfasst 22 Werke, die in Installationen, Skulpturen und Objekten, Fotografien und Videos gegliedert sind. Die Ausstellung sammelt dreißig Jahre künstlerischer Arbeit und Reflexion des Künstlers, beginnend im Jahr 1994, als er sein Malereistudium in Barcelona abschloss.
Pedro Olloqui, Generaldirektor für Kultur, hob hervor, dass die Ausstellung uns in eine der grundlegenden Tätigkeitslinien des Pablo Serrano eintauchen lässt und dass das Museum den Keim der Modernität der bildenden Kunst in Spanien bewahrt. Er fügte hinzu, dass die Ausstellung eine äußerst wichtige Anzahl an ästhetischen und expressiven Ressourcen nutzt und dass es der Besucher ist, der versuchen sollte, den Eindruck zu bestätigen, den sie hinterlässt.
Julio Ramón, Direktor des IAACC Pablo Serrano, bemerkte, dass dieses Projekt von beiden Seiten sehnlich erwartet wurde. Der Künstler Enrique Radigales erinnerte daran, dass die Kuratorin Nerea Ubieto ihm vor drei Jahren vorgeschlagen hatte, diese retrospektiv angelegte Ausstellung im Serrano zu realisieren.
Enrique Radigales (Zaragoza, 1970) betreibt seit mehr als zwei Jahrzehnten eine künstlerische Forschung, die sich auf die Spannungen zwischen Natur, Technologie und Gedächtnis konzentriert. Er hat an der Escuela de Bellas Artes de San Carlos in Valencia studiert, mit Aufenthalten in Madrid und Barcelona, und hat eine einzigartige Sprache entwickelt, die auf der Experimentation mit hybriden Medien und der Kritik an technologischer Obsoleszenz basiert.
Zu seinen Einzelausstellungen gehören ‘Códigos en el paisaje’ (Fundación Antonio Gala, Córdoba, 2010), ‘Memorias RAM’ (La Panera, Lleida, 2014), ‘Naturaleza intermitente’ (Etopia, Zaragoza, 2018) und ‘Pixel Frágil’ (Centro Párraga, Murcia, 2021). Seine Werke sind Teil öffentlicher und privater Sammlungen wie der des Gobierno de Aragón, DKV, Fundación La Caixa und Fundación ARCO.










