Boa Mistura präsentiert «Fragmente» im Espacio Joven der Fundación Ibercaja

Das Künstlerkollektiv Boa Mistura, bekannt für seine globalen urbanen Interventionen, präsentiert die Ausstellung «Fragmente» im Espacio Joven der Fundación Ibercaja in Zaragoza. Diese Schau, die das 150-jährige Bestehen der Einrichtung feiert, bietet einen Überblick über die Entwicklung der Gruppe von ihren Anfängen im Jahr 2000 bis 2026 unter der Kuratierung von Lola Durán Úcar.

Ein Kollektiv mit globaler Wirkung

Boa Mistura, gegründet Ende 2001 in Madrid, besteht aus Pablo Ferreiro, Absolvent der Schönen Künste; Pablo Purón, Illustrator; und Javier Serrano, Architekt. Dieses Kollektiv hat sich auf die Transformation öffentlicher Räume spezialisiert, um die Gemeinschaftsbindungen zu stärken und die Beziehung der Menschen zu ihrer Umgebung neu zu definieren.

Die Arbeit von Boa Mistura hat Grenzen überschritten, mit Projekten in über 40 Ländern und Teilnahmen an renommierten Veranstaltungen wie der Ibero-Amerikanischen Design-Biennale, der Biennale von Dakar, der Triennale für Design in Mailand und der Biennale für Architektur in Venedig. Ihre Werke wurden in namhaften Institutionen ausgestellt, darunter das Museo Reina Sofía in Madrid und das MAXXI Museum in Rom.

Die Ausstellung «Fragmente»: eine Reise durch die urbane Kunst

Die Ausstellung «Fragmente» konzentriert sich auf das Konzept der Mauer als zentrales Element und ist in drei Phasen gegliedert, die die Evolution von Boa Mistura widerspiegeln. Die erste Phase befasst sich mit den Ursprüngen des Graffiti und dokumentiert die ersten Arbeiten des Kollektivs durch Fotografien, einschließlich Interventionen beim Festival Asalto.

Die zweite Phase zeigt die Entwicklung hin zu internationalen Gemeinschaftsinterventionen und hebt Projekte wie «Luz Nas Vielas» in São Paulo, «Somos Luz» in Panamá und «Mi Raíz» in Havanna hervor. Diese Werke zeichnen sich durch ihren Fokus auf das kollektive Gedächtnis und gemeinsam erlebte Erfahrungen aus, wobei die Worte als zentrales Element dienen.

In der dritten Phase wird die Mauer fragmentiert und präsentiert Werke wie «Unión» und «Ubuntu», Polyptychen mit jeweils sechs Acryltafeln, sowie «Desfragmentación mural», ein unveröffentlichtes Stück von 2026, das aus 42 Betonblöcken in verschiedenen Farben besteht.

Fundación Ibercaja: ein Engagement für die Kultur

Die Ausstellung «Fragmente» ist Teil des Programms der Fundación Ibercaja zur Feier ihres 150-jährigen Bestehens. Diese gemeinnützige private Einrichtung widmet sich der Förderung sozialer und kultureller Initiativen und spiegelt ihre Werte von Engagement, Transparenz, Professionalität und Dynamik wider.

Die Schau feiert nicht nur die urbane Kunst, sondern bietet auch eine Plattform, damit das Publikum direkt mit den Werken und den Künstlern in Kontakt treten kann, und betont die Bedeutung von Kunst als Werkzeug für sozialen Wandel.

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