Aragón bekräftigt seine Führungsposition im Bereich der Berufsbildung (FP) mit der Vorstellung von 45 Innovationsprojekten während der Veranstaltung CEXWORKING26. Dieses Event, das in Mobility City stattfand, hob die Rolle der sechs Exzellenzzentren der Region bei der digitalen Transformation des Bildungssystems hervor.
Herausragende Positionierung im Nationalen Netzwerk
Die aragonesische Gemeinschaft steht an der Spitze der Berufsbildung in Spanien, mit sechs akkreditierten Zentren im Nationalen Netzwerk der Exzellenzzentren, das insgesamt 75 umfasst. Diese Positionierung macht Aragón zur führenden Region im Verhältnis zu ihrer Bevölkerung und zu den herausragendsten in Bezug auf territoriale Präsenz, nur übertroffen vom Baskenland. Tomasa Hernández, amtierende Ministerin für Bildung, Kultur und Sport, betonte die Bedeutung dieser Führungsrolle.
Die aragonesischen Zentren waren entscheidend an der Umsetzung von 25 Innovationsprojekten und der Entwicklung von 20 angewandten Forschungsprojekten beteiligt, in Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Zentren auf nationaler Ebene. Darüber hinaus haben sie die Weiterbildung von Lehrkräften durch 14 Kurse gefördert, die 358 Lehrer zertifiziert haben.
Investitionen in Technologie und Digitalisierung
Mit der Unterstützung von 8,8 Millionen Euro aus den Next Generation-Fonds haben die Exzellenzzentren in Aragón bedeutende Fortschritte bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur gemacht. Diese Mittel haben den Erwerb fortschrittlicher Technologie ermöglicht, wie digitale Zwillinge, Fahrsimulatoren und soziale Roboter, die in den Klassenzimmern integriert werden, um den Unterricht zu verbessern.
Diese Investitionen modernisieren nicht nur die Einrichtungen, sondern fördern auch die digitale Transformation und erleichtern den Einsatz von 4.0-Technologien und virtuellen Laboren, die das Bildungserlebnis der Studierenden bereichern.
Auswirkungen auf Ausbildung und Beschäftigung
Die Berufsbildung in Aragón hat Rekordzahlen erreicht, mit 28.347 eingeschriebenen Studierenden im aktuellen Jahr und der Schaffung von 3.300 neuen Plätzen in den letzten zwei Jahren. Die Arbeitsvermittlungquoten sind ebenfalls beeindruckend, über 86% und erreichen 97,4% in intensiven dualen Ausbildungsprogrammen. Diese Indikatoren spiegeln den Erfolg der FP-Initiativen in der Region und ihre Fähigkeit wider, auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren.










