Aragon und der tourismuswert des UNESCO-Weltkulturerbes

Am 12. und 13. März findet in Zaragoza ein interessantes kulturelles Treffen statt. Anlässlich des 25. Jahrestages der Erklärung der Mudéjar-Kunst als Weltkulturerbe durch die UNESCO wurde das Forum ONU Tourismus Zaragoza 2026 mit dem Thema «Weltkulturerbe und Tourismus: Eine unübertroffene Verbindung» geplant.

Das Forum wird von der Stadt Zaragoza und der ONU Tourismus organisiert, was dem Treffen eine internationale Note verleiht. Die Teilnahme von Experten für Kulturerbe, Universitäten und Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern wie Amsterdam, Köln, Zagreb, Linz, Košice und Matera sowie aus mehreren spanischen Städten wie Madrid, Sevilla, Burgos, Gijón, Granada und Valencia ist vorgesehen.

Das intensive Programm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Besichtigungen findet in der Kathedrale von La Seo, im Palast von Aljafería und in der Kirche San Pablo statt, Plätze, die seit dem Jahr 2001 auf der Liste des Weltkulturerbes stehen.

Zusätzlich zu diesen Orten umfasst der Mudéjar-Katalog von Aragón, der als universelles und unersetzliches Gut gilt, die Kollegialkirche Santa María von Calatayud, die Kirche von Cervera de la Cañada und die Kirche Santa María von Tobed.

Im November 1986 erkannte die UNESCO den kulturellen Wert des Mudéjar an, mit Monumenten in Teruel wie dem Dach und der Laterne der Kathedrale Santa María de Mediavilla, dem Turm und der Kirche San Pedro, dem Turm der Kirche El Salvador und dem Turm der Kirche San Martín. Der Jakobsweg, der 1993 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, umfasst seinen aragonischen Abschnitt mit mittelalterlichen Orten wie der Kathedrale von Jaca und dem Kloster San Juan de la Peña.

Die Felskunst des Mittelmeerbogens, die als Weltkulturerbe erklärt wurde, hat Fundorte in Gemeinschaften wie Andalusien, Castilla-La Mancha, Katalonien, Murcia und Valencia, einschließlich von Schutzunterkünften und Höhlen der Kulturparks an den Flüssen Martín und Vero in Aragón.

Der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido ist aufgrund seiner kulturellen und natürlichen Werte als Weltkulturerbe anerkannt und stellt eine Repräsentation des Reichtums der Pyrenäen dar. Über diese und andere Orte wird im Forum gesprochen, wobei die touristische und wirtschaftliche Entwicklung hervorgehoben wird, die mit ihrem Schutz und Erhalt verbunden ist.

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