Die Basilio Paraíso Stiftung präsentiert sich in Madrid als Referenz für wirtschaftliches und soziales Denken in Aragonien
Die Basilio Paraíso Stiftung hielt am 6. November ihre offizielle Präsentation in der spanischen Hauptstadt im Palacio de Santoña ab und versammelte etwa fünfzig einflussreiche Aragonier in Madrid. Die Veranstaltung diente dazu, die Rolle der Institution als Zentrum für die Analyse der globalen Trends, die Aragonien betreffen, zu festigen. Zudem wurde die Initiative des Círculo Paraíso ins Leben gerufen, ein Netzwerk zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und Institutionen, die sich für die Region engagieren.
Die Veranstaltung fand in Form eines Mittagsgesprächs mit Vertretern des Stiftungsrates statt. Der Tag bot die Möglichkeit, die institutionelle Arbeit der letzten Jahre vorzustellen und ihre Positionierung als Denk- und Analysezentrum für globale Trends mit territorialer Auswirkung zu verdeutlichen.
Jorge Villarroya, Präsident der Stiftung, hob die Persönlichkeit von Basilio Paraíso als Pionier bei der Gründung von Handelskammern in Spanien und als Referenz für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Aragoniens hervor. Er wies darauf hin, dass die 2008 gegründete Institution im Jahr 2024 einen strategischen Kurswechsel vollzogen hat, um ihre Mission in Richtung einer prospektiven und globalen Vision neu zu definieren. Die Werte, die die Stiftung leiten, sind Objektivität, Rigor und Prospektive, unter dem Motto «Revoluzion» mit «z».
Francisco Serrano, Präsident von Ibercaja Banco, betonte die Notwendigkeit, Denkgruppen zu bilden, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. Pilar de la Vega, ehemalige Präsidentin von UNICEF Aragón, hoben die Rolle der Stiftung bei der Entwicklung von Vorschlägen für die Gesellschaft und die Verwaltung hervor. Vicente Salas, Emeritierter Professor der Universität Zaragoza, unterstrich ihren analytischen Charakter als Wissensquelle für Aragonien. Rafael Fernández de Alarcón von Telefónica wies auf die Herausforderung hin, dass Aragonien zu einem technologischen und innovativen Zentrum werden müsse. Juan Manuel Cendoya von Santander Spanien betonte die Notwendigkeit, dass Aragonien außerhalb seines Territoriums Präsenz und eigene Stimme hat.
Círculo Paraíso: neue Kooperationsinitiative
Der Círculo Paraíso wurde als Begegnungs- und Kooperationsraum zwischen der Wirtschaft und Institutionen ins Leben gerufen, die sich national für Aragonien einsetzen. Präsident Villarroya lud die Anwesenden ein, sich an der Erstellung von Berichten und Publikationen zu beteiligen, kritische Perspektiven von außen einzubringen und Teil des Netzwerks zu werden, um es zu erweitern.
Die Stiftung, die von der Handelskammer Zaragoza abhängt, aber im gesamten Aragonien tätig ist, fördert die wirtschaftliche und soziale Entwicklung durch Studien, Forschung und Prospektive. Sie fungiert als Beobachtungsstelle für externe strukturelle wirtschaftliche und soziale Trends und deren Auswirkungen auf Aragonien und positioniert die Region angesichts neuer Herausforderungen auf der Grundlage von Objektivität, Rigor und Perspektive.










