Die Veranstaltung Gastronomie ist weiblich, organisiert von der Föderation der Koch- und Restaurantverbände Spaniens (FACYRE) zusammen mit der Kochvereinigung Aragon (ACA), fand am 9. März in der Real Maestranza de Caballería in Zaragoza statt und brachte herausragende Fachkräfte des Sektors zusammen. Dieses Forum, das erstmals anlässlich des 8M in der Hauptstadt Aragon stattfand, konzentrierte sich auf die weibliche Führung in der Küche und der ländlichen Gastronomie, insbesondere in der Provinz Teruel, um der Abwanderung entgegenzuwirken, die berufliche Vereinbarkeit zu fördern und das Talent der Frauen sichtbar zu machen, die das Territorium vom Vorratsraum bis zum Tisch unterstützen.
Die Teilnehmerinnen, überwiegend Köchinnen, Unternehmerinnen in der Gastronomie und Produzentinnen aus ländlichen Gebieten in Teruel, erhielten eine emotionale Hommage mit der Übergabe von lila Kochjacken. Hier ist ein Wer ist wer der Protagonistinnen dieser inspirierenden Veranstaltung:
Präsentation und Koordination
- Candela Granados: Koordinatorin der Aktivitäten von FACYRE. Sie präsentierte die Veranstaltung und teilte den Ursprung der Initiative, die aus Sichtbarkeitskampagnen in sozialen Netzwerken für weibliche Köchinnen und Gastronominnen hervorgegangen ist.
Erste Tischrunde: „Produkt, Innovation und Ausbildung: Die Frau, die die Zukunft gestaltet“
- Mónica Alejandra Benítez: Geschäftsführende Köchin von La Torre del Visco (Fuentespalda, Matarraña, Teruel), ein Referenzpunkt für hochwertige ländliche Küche. Sie hob die Wertschöpfungskette vom Feld bis zum Tisch, die Lohngleichheit und die Vereinbarkeit hervor.
- Esther Barroso: Kochlehrerin am IES Pedro de Luna (Provinz Teruel). Sie brachte ihre Sichtweise zur Ungleichheit in der Pflege und zur weiblichen Führung in der Ausbildung ein.
- Clara Lapuente: Eigentümerin und Köchin von La Alquería (Rafales, Teruel). Sie betonte die Nähe zum Produkt und den Wert des ländlichen Raums für authentische Gastronomie.
- María José Velilla: Viehzuchtproduzentin von Ternasco de Aragón IGP (Teruel). Sie vertrat die Perspektive des Feldes und die Bedeutung der Frauen in der agrarischen Grundversorgung.
Zweite Tischrunde: „Territorium, Wurzeln und weibliche Führung im ländlichen Raum“
- Jemma Markan: Eigentümerin und Unternehmerin von La Torre del Visco (Fuentespalda, Teruel). Sie sprach über ländliche Herausforderungen wie Bürokratie und Personalmangel und verteidigte das Leben in Dörfern als eine lebensfähige und bereichernde Option.
- Fabiana Arévalo: Eigentümerin und Köchin von Baudilio (Valderrobres, Matarraña, Teruel). Sie feierte den „süßen Moment“ der ländlichen Gastronomie in Aragon und den Vorteil der Nähe zu lokalen Produkten.
- María José Meda: Chef und Mitinhaberin von Hospedería El Batán (Tramacastilla de Albarracín, Teruel), einem Michelin-Stern-Restaurant. Sie diskutierte über Unternehmertum in nicht städtischen Gebieten und die territoriale Verwurzelung.
- Amparo Cuellar: Generaldirektorin für Innovation und Agrarlebensmittelpromotion der Regierung von Aragon. Sie brachte die institutionelle Sichtweise zur Förderung weiblicher Führung und ländlicher Entwicklung ein.
Diese Frauen mit ihren Projekten in avantgardistischen Küchen, Ausbildungsräumen, Viehzuchtbetrieben und Promotionsbüros zeigen, dass die ländliche Gastronomie in Aragon nicht nur überlebt, sondern den Wandel zu mehr Gleichheit und Nachhaltigkeit anführt. In einem entscheidenden Moment für das Territorium inspiriert ihr Beispiel Generationen und verstärkt das Motto: Die Gastronomie in Aragon ist auch weiblich.










