Aragón investiert 569 Millionen Euro zur Förderung von F&E

Aragón verstärkt sein wissenschaftliches Engagement, um europäische Exzellenz in Forschung und Entwicklung zu leiten, und investiert 569 Millionen Euro in die Forschung, was 1,16 % des BIP entspricht. Die Generaldirektorin für Wissenschaft und Forschung, Pilar Gayán, stellte vor den Cortes von Aragón die Strategie vor, die Gemeinschaft als Vorreiter in der Innovation zu positionieren.

Ziel der wissenschaftlichen Führung und Investitionen in F&E

Pilar Gayán hob das Engagement der Regierung von Aragón unter der Leitung von Jorge Azcón hervor, eine internationale wissenschaftliche Führungsrolle zu erreichen. Mit einer Investition von 569 Millionen Euro, die 1,16 % des BIP ausmacht, schreitet Aragón auf ein Modell voran, das auf Wissen und Innovation basiert. Die Region verfügt über mehr als 8.000 Fachkräfte in F&E und nahezu 5.000 aktive Forscher, was die spanischen Durchschnittswerte für Unternehmensausgaben in der Forschung übersteigt.

Gayán betonte, dass das Ziel nicht nur das Überleben, sondern die Führung ist, indem Aragón in die europäische Wissenschaftslandschaft integriert wird. Die Strategie konzentriert sich auf Kohärenz und Kontinuität und zielt darauf ab, die Region zu einem Gebiet wissenschaftlicher Exzellenz zu machen.

Förderung von Talent und Rolle der ARAID

Talent ist entscheidend für die wissenschaftliche Entwicklung, so Gayán, die die Bedeutung der Ausbildung, Anwerbung und Bindung von Forschern betonte. Die Aragonesische Agentur für Forschung und Entwicklung (ARAID) war hierbei entscheidend und konnte im Jahr 2025 fast 13 Millionen Euro an wettbewerbsfähiger Finanzierung einwerben. In zwei Jahrzehnten wurden über 1.500 Projekte finanziert und eine signifikante Anzahl an Publikationen und Patenten generiert.

Gayán erklärte, dass die Investition in Talent grundlegend ist, und versicherte, dass die Politiken zur Bindung und Anwerbung von Humankapital weiterhin Priorität für die Regierung von Aragón haben werden.

Wissenstransfer und Verbindung zur Industrie

Der Wissenstransfer in den Markt ist ein weiterer strategischer Pfeiler. Mit 55 laufenden Projekten und einem Wert von 5 Millionen Euro haben mehr als 70 % von ihnen direktes Unternehmensinteresse. Gayán betonte, dass die Wissenschaft mit dem produktiven Sektor verbunden sein muss, um Wohlstand zu generieren, und hob die Notwendigkeit hervor, auf disruptive Wissenschaft zu setzen.

Aragón erhöht seine Investitionen in F&E, verbessert die Verbindung zu Unternehmen und erzielt greifbare Ergebnisse, steht jedoch vor der Herausforderung, an der Spitze der disruptiven Wissenschaft zu bleiben.

Wissenschaftliche Infrastrukturen, Öffentlichkeitsarbeit und Strategie Deep Science & Tech

Aragón positioniert sich als ein erstklassiger wissenschaftlicher Knotenpunkt mit fünf außergewöhnlichen wissenschaftlich-technischen Infrastrukturen (ICTS), die jährlich nahezu 3 Millionen Euro erhalten. Die Anerkennung des Instituts für Nanowissenschaften und Materialien von Aragón als Severo Ochoa-Exzellenzzentrum unterstreicht die wissenschaftliche Qualität der Region.

Gayán kündigte eine Zunahme der wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit an und versicherte, dass die Wissenschaft in der gesamten Gesellschaft präsent sein müsse. Die Zukunft der wissenschaftspolitischen Ausrichtung in Aragón wird sich auf die Strategie Deep Science & Tech konzentrieren, die Bereiche wie Künstliche Intelligenz und Biotechnologie umfasst.

Pilar Gayán schloss mit der Feststellung, dass das Engagement für Wissenschaft das Gesellschaftsmodell definiert, das Aragón anstrebt, indem Talent, Transfer und Infrastrukturen als Säulen zur Erreichung wissenschaftlicher Exzellenz in Europa integriert werden.

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