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15 enero 2026

Pirineos Sur 2025: Kiwanuka und La Perra Blanco glänzen beim Festival

Die Nacht im naturalen Amphitheater von Pirineos Sur hatte einen eigenen Namen: Michael Kiwanuka. Der britische Künstler, einer der Höhepunkte der XXXII. Ausgabe des Festivals, gab ein unvergessliches Konzert, das sich bereits als eines der Höhepunkte dieses Jahres herauskristallisiert. Seine Mischung aus introspektivem Soul, Funk und rockiger Sensibilität eroberte das Publikum von dem ersten Akkord an.

Unterstützt von einer makellosen Band eröffnete Kiwanuka mit der Zartheit von „Piano Joint (This Kind of Love)” und schuf eine einhüllende und emotionale Atmosphäre, die mit „One More Night” explodierte, unter einem von Mobiltelefonen beleuchteten Himmel. Zwischen dem Spirituellen und dem Irdischen ließ der britische Musiker emblematische Stücke aus „Love & Hate” und „Kiwanuka” Revue passieren, mit Höhepunkten wie „You Ain’t the Problem”, „Black Man in a White World” oder dem berührenden „Floating Parade” aus seinem neuesten Werk, „Small Changes”.

Der letzte Abschnitt war eine kollektive Zeremonie: „Cold Little Heart” und „Love & Hate” erhöhten die emotionale Temperatur des Amphitheaters und gaben eine nüchterne, elegante und tief beeindruckende Darbietung ab. Ohne Schnickschnack, nur ehrliche Musik. Kiwanuka verabschiedete sich mit der gleichen Klasse, mit der er die Bühne gefüllt hatte.

Doch die Nacht hatte mit einer anderen Explosion begonnen, diesmal von rohem Rock und ungeschönter Attitüde: La Perra Blanco. Die aus Cádiz stammende Künstlerin heizte nicht nur die Stimmung an, sie entzündete sie. Mit ihrer vollständigen Band – Schlagzeug, Kontrabass, Saxophon und Keyboards – bot sie eine überwältigende Show aus purem Rockabilly und Vintage-Energie. Stücke wie „What is Wrong with You” und „It’s Fun But It’s Wrong” dienten als Visitenkarte für eine Künstlerin, die die Bühne zu ihrem natürlichen Lebensraum gemacht hat. Mit der Gitarre in der Hand und ohne Angst, ins Publikum zu springen, bewies sie, warum sie eine der großen Stimmen des heutigen Rocks ist.

Das Festival geht an diesem Samstag mit einem Schwenk zu den Rhythmen und Farben Lateinamerikas weiter. Der legendäre Toquinho wird mit seinem unvergänglichen Bossa Nova nach Lanuza zurückkehren, begleitet von Camila Faustino, um auf eine über sechzigjährige Karriere zurückzublicken. Auch die mexikanische Natalia Lafourcade, die 2013 das Publikum verzauberte, kehrt zurück und wird in dieser Ausgabe den Premio Pirineos Sur a la Diversidad Cultural 2025 gemeinsam mit Julieta Venegas erhalten. Ein Konzert, das als eines der emotionalsten des Festivals erwartet wird.

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