Gestern, im CaixaForum der Hauptstadt Aragonien, erlebte die Gastronomie der Gemeinschaft einen dieser Momente, die Zeitgeschichte schreiben. Dreizehn Restaurants aus Aragonien erhielten aus den Händen von Ferran Adrià, Miguel Pereda und Isabel Moreno die begehrte Plakette, die sie als „Empfohlene“ im Guide Michelin 2026 auszeichnet. Es ist kein Stern, aber dennoch die erste sichtbare Stufe der Exzellenz: das blaue Schild, das an der Fassade angebracht wird und das greifbare Anerkennung für Mühe, regionale Produkte und hervorragende Technik verkörpert.
Die Zeremonie, die mehr als 150 Fachleute aus Aragonien, La Rioja und Navarra versammelte, war weit mehr als ein Protokollakt. Sie war der Beweis dafür, dass Aragonien nicht nur das Land von Lammfleisch, Semmeln und Cariñena-Weinen ist. Es ist ein Gebiet, das in kreativer Aufbruchsstimmung pulsiert, in dem die pyrenäischen Traditionen, die Produkte aus dem Gemüsegarten und der urbane Avantgarde in perfekter Harmonie zusammenleben.
Die dreizehn Auserwählten sind:
In der Provinz Saragossa:
- Bistrónomo
- Quema
- Maite
- Gamberro
- Crudo
- La Senda
- La Cocina del Principal
In Huesca:
- Cambium Pirineos
- Vidocq
- Las Torres
Und in Teruel:
- Método
- Yain
- El Visco
Jedes dieser Lokale wurde nach klaren und anspruchsvollen Kriterien ausgewählt: Produktqualität, technisches Können, Harmonie der Aromen, Regelmäßigkeit und kulinarische Persönlichkeit. Sie streben nicht nach dem Stern, sondern danach, ein ehrliches und unvergessliches Erlebnis zu bieten. Und das gelingt ihnen.
Ferran Adrià übergab persönlich mehrere Plaketten und erinnerte daran, dass „die Plakette der Spiegel des täglichen Engagements ist“. Für die anwesenden Köche aus Aragonien war der Empfang eine emotionale Bereicherung. Adrià betonte den Wert dieser Einrichtungen als Botschafter eines aufstrebenden Gebiets in der spanischen Küche.
Denn Aragonien ist nicht mehr nur die Pyrenäen und seine Sterne. Die „Empfohlenen“ sind die solide Grundlage, auf der das Prestige aufgebaut wird. Sie sind die, die wochentags die Speisesäle füllen, die mit lokalen Lieferanten zusammenarbeiten, die innovieren, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Und jetzt, mit ihrer Plakette an der Tür, rufen sie es der Welt zu.










