Die Restaurierung des Altars von Santa Orosia in Illueca ist abgeschlossen

Die Restaurierung des Altars von Santa Orosia in der Pfarrkirche San Juan Bautista von Illueca wurde erfolgreich abgeschlossen. Dieses Projekt, das von der Regierung von Aragón finanziert wurde, hat nicht nur das Glanzstück dieses Kunstwerks zurückgebracht, sondern auch einen archäologischen Fund aus der Mudéjar-Zeit ans Licht gebracht.

Details zur Restaurierung des Altars

Die Regierung von Aragón stellte 82.738,75 Euro für die Restaurierung des Altars zur Verfügung, ein Vorhaben, das dem Estudio Zararte Conservación y Restauración S.L. übertragen wurde. Das 2024 von Antique S.L. entworfene Projekt umfasste die Restaurierung der sechs Gemälde, ihrer Rahmen und der umlaufenden Goldrahmung aus Holz. Zu den durchgeführten Arbeiten gehörten die Reinigung von Schmutz, die Entfernung von oxidierten Lacken, die Fixierung der Farbschichten und die Konsolidierung der textilen Träger durch Einsätze und Flickstücke.

Die Intervention umfasste auch die chromatische Wiedereinfügung und einen abschließenden Schutz. Die Rahmen der Gemälde der Bank wurden ersetzt, während die ursprünglichen im Rest des Altars erhalten blieben. Die Generaldirektorin für Kulturerbe, Gloria Pérez García, und der Bischof von Tarazona, Monsignore Vicente Rebollo, präsentierten die Ergebnisse dieser Arbeiten.

Archäologischer Fund in der Kapelle

Während des Restaurierungsprozesses wurde ein verblasstes Oculi aus der Mudéjar-Zeit in der Wand der Kapelle entdeckt. Dieser Fund wurde restauriert und mit finanzieller Unterstützung der Generaldirektion für Kulturerbe konsolidiert. Das Oculi bleibt jedoch hinter dem Altar verborgen, der an seinem ursprünglichen Standort wieder installiert wurde.

Historische Bedeutung der Pfarrkirche San Juan Bautista

Die Pfarrkirche San Juan Bautista, in der sich der Altar befindet, ist seit 2002 als eingetragenes Kulturerbe Aragons anerkannt. Dieser Tempel kombiniert eine mudéjar Baulausphase aus dem 15. Jahrhundert mit einer barocken Reform von 1677-1678. Die Reform fügte ein Querhaus mit Kuppel, Gewölben und Stuckarbeiten hinzu, die von Juan de Marca entworfen wurden. Der Altar von Santa Orosia ist ein herausragendes Beispiel für einen fingierten barocken Altar, der vorläufig dem zaragozanischen Maler Jerónimo Secano zugeordnet wird.

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