Die Regierung von Aragón hat die Phase V der Restaurierung der römischen Villa von La Malena in Azuara, Zaragoza, abgeschlossen. Mit einer Investition von über einer Million Euro zielt das Projekt darauf ab, die Ausgrabungen für Besucher zugänglich zu machen, im Rahmen des Plans für Wiederherstellung, Transformation und Resilienz (PRTR).
Finanzierung und Entwicklung des Projekts
Die Phase V wurde durch das Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Dynamisierung des historischen Erbes mit touristischem Nutzen des Ministeriums für Industrie, Handel und Tourismus finanziert, gemäß der Verordnung ICT/1363/2022. Die Architekten Javier Ibargüen und Sergio Sebastián erstellten das Projekt, das im Juli 2025 für 986.150,00 Euro, inklusive Umsatzsteuer, an Piedra Casbi S.L. vergeben wurde.
Die Intervention war nach einer Überschwemmung im Juni des vorhergehenden Jahres erforderlich, die das Ausgrabungsgebiet überflutet hatte. Die Generaldirektion für Kultur und Kulturerbe investierte 360.789,96 Euro, um die Schäden zu beheben, wovon Piedra Casbi S.L. 282.469,32 Euro für Notfallmaßnahmen umsetzte.
Auswirkungen der Überschwemmung und Anpassungen im Projekt
Die Überschwemmung zwang zur Modifizierung des ursprünglichen Projekts, was das Budget um 20% erhöhte, sodass es 1.183.243,02 Euro erreichte, einschließlich der technischen Honorare. Der größte Teil des Wassers und der Schlammmengen trat über die doppelte Exedra ein, einem architektonischen Schlüsselfeature der Villa, was zu deren Schließung führte, um die Mosaiken und Strukturen zu schützen.
Das Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit finanzierte 991.958,00 Euro dieses Betrags, mit einer Begründung im Juni 2026.
Maßnahmen in Phase V und zukünftige Ziele
Die Arbeiten der Phase V, die im Mai abgeschlossen wurden, umfassten den Schutz und die Abschottung des südlichen und südöstlichen Bereichs des Ausgrabungsgebiets, die Restaurierung von Strukturen und Mosaiken sowie den Bau eines Empfangsgebäudes für Besucher. Dies hat die Zugänglichkeit verbessert und die Organisation von geführten Besichtigungen ermöglicht, wodurch der touristische Wert des Kulturguts gesteigert wurde.
Für die Zukunft hat die Regierung von Aragón Mittel für Phase VI beantragt, die sich auf die Erhaltung von Mosaiken in mehreren Räumen konzentriert, mit einem Budget von 609.077,77 Euro. Sollte der Antrag genehmigt werden, wird die Regierung 55% des Gesamtbetrags bereitstellen und so die Fortsetzung der Restaurierung dieser historisch wertvollen römischen Villa sichern.










