Luis Biendicho hebt den aragonesischen Tourismus auf der ARATUR hervor

Der Minister für Umwelt und Tourismus, Luis Biendicho, hat sein Engagement für den Tourismussektor in Aragón während seines Besuchs der Aragonischen Tourismusmesse (ARATUR) bekräftigt. Diese Veranstaltung, die ihre zwanzigste Ausgabe feiert, findet vom 15. bis 17. Mai im Kongresszentrum von Saragossa statt und hat sich als wichtiger Treffpunkt für die Branche etabliert.

Große Vertretung von Zielen und Aktivitäten auf ARATUR

ARATUR zeichnet sich durch seine Vielfalt an Teilnehmern aus und versammelt emblematische Reiseziele in Aragón wie Turismo de Aragón, Zaragoza Turismo, Territorio Mudéjar, Ribagorza und Gúdar-Javalambre. Zudem sind Nachbarregionen wie Navarra, Menorca, Soria und erstmals auch Ceuta vertreten. Das internationale Angebot wird durch die Präsenz von Frankreich und Portugal bereichert, was den globalen Charakter der Messe unterstreicht.

Turismo de Aragón hat einen Stand von 100 Quadratmetern aufgebaut, der unter dem kreativen Motto „Aragón ist die Farbe, du entscheidest die Reise“ gestaltet ist. Dieser Raum bietet eine Vielzahl interaktiver Aktivitäten, darunter Weinproben, preisgekrönte touristische Erlebnisse und Origami-Workshops. Darüber hinaus sind spezielle Aktivitäten geplant, um die Besucher auf die Sonnenfinsternis am 12. August vorzubereiten.

Ökonomische Auswirkungen des Tourismus in Aragón

Der Tourismussektor in Aragón hat in den ersten Monaten des Jahres 2026 eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Im ersten Quartal empfing die Region 775.518 Reisende, was einem Anstieg von 3,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Zudem wurden 1.707.318 Übernachtungen verzeichnet, ein Anstieg von 6,9 % im Vergleich zu 2025.

Das Jahr 2025 stellte mit historischen Zahlen von 4.079.947 Reisenden und 8.991.455 Übernachtungen einen Meilenstein dar. Der Tourismus trägt erheblich zur Wirtschaft Aragons bei und macht 10,7 % des regionalen BIP aus, mit einem wirtschaftlichen Einfluss von 4.107 Millionen Euro im Jahr 2025. Zudem beschäftigt der Sektor 67.500 Personen direkt und indirekt und hat sich als viertgrößter Arbeitgeber der autonomen Gemeinschaft etabliert.

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