Die II. Peñín-Messe der Weine von Aragón hat 52 Weingüter aus der Autonomen Gemeinschaft in der spanischen Hauptstadt versammelt und über 200 Weine vor fast tausend Fachleuten der Branche präsentiert. Die Veranstaltung, organisiert vom Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung der Regierung von Aragón in Zusammenarbeit mit dem Guía Peñín, fand im Palast von Neptuno in Madrid statt, nach dem Erfolg der ersten Ausgabe in Zaragoza im März.
Die Messe ist Teil des Plans für die Agrar- und Ernährungswirtschaft von Aragón 2025-2028, dessen Ziel es ist, das Bild von Aragón Alimentos unter dem neuen Motto Aragón, echter Geschmack als Synonym für Qualität, Authentizität und Herkunft zu stärken. Nach der ersten Ausgabe in Zaragoza hat die Messe den Sprung nach Madrid geschafft und sich als strategische Plattform zur Förderung des Weinsektors von Aragón in einem der wichtigsten Geschäfts-, Tourismus- und Gastronomiezentren Spaniens etabliert.
Bei der Eröffnung betonte der Minister für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung, Javier Rincón, dass die Veranstaltung Weine mit Charakter, Geschichte und Seele nach Madrid bringt, die aus einem vielfältigen Gebiet stammen und für Anstrengung, Tradition und Innovation stehen. Rincón hob den Weinsektor als Motor der ländlichen Entwicklung und Botschafter der Marke Aragón in der Welt hervor und stellte fest, dass sich die aragonesischen Weingüter in nationalen und internationalen Märkten diversifizieren. In einem komplexen geopolitischen Kontext, der von Zöllen geprägt ist, gegen die die Regierung entschieden opponiert, definierte der Minister den Wein aus Aragón als Symbol eines Landes mit tiefen Wurzeln und einem Blick in die Zukunft. Rincón äußerte, dass mit dieser Messe Brücken zwischen Produzenten und Konsumenten, zwischen Aragón und der Welt gebaut werden sollen, unterstreicht den Einsatz für eine Landwirtschaft mit Mehrwert, die Arbeitsplätze schafft, die Bevölkerung bindet und die Region stolz repräsentiert.
Eigenschaften des aragonesischen Weinsektors
Die Messe ermöglichte es den Teilnehmern, die Vielfalt der aragonesischen Weine zu entdecken, die aus einem Gebiet mit über 30.000 Hektar Weinbergen und vier geschützten Ursprungsbezeichnungen stammen: Calatayud, Campo de Borja, Cariñena und Somontano. Die Region hat eine jahrhundertealte Weinbautradition.
Die Veranstaltung verzeichnete eine hohe Beteiligung von Fachpublikum, darunter Händler, Sommeliers, Gastronomen, Medienvertreter und Weinempfehler. Die teilnehmenden Weingüter bewerteten die Messe sehr positiv, da sie Kontakte knüpfen, ihre Neuheiten präsentieren und ihre Positionierung auf dem nationalen Markt stärken konnten. Mit dieser Initiative bekräftigt das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung sein Engagement für den agrarischen Sektor als strategische Achse für wirtschaftliche Entwicklung, territoriale Nachhaltigkeit und internationale Projektion.










