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Teruel
21 enero 2026

Die Dinópolis Stiftung verbessert die Sichtbarkeit von Ichniten in Teruel

Die Fundación Conjunto Paleontológico de Teruel-Dinópolis hat eine innovative Methodik entwickelt, um die Visualisierung von Dinosaurierfährten in paläontologischen Fundstätten zu verbessern. Diese Technik ermöglicht eine verstärkte Interpretation und Verbreitung des fossilen Erbes, ohne dessen Erhaltung oder wissenschaftliche Untersuchung der Abdrücke zu gefährden.

Nach verschiedenen Versuchen im Labor und im Feld stellten die Forscher fest, dass die geeignetste Lösung eine Mischung aus in demineralisiertem Wasser aufgelösten oligomeren Organosiloxanen ist, die mit Pulverpigmenten vermischt und in Schichten mit einem Pinsel aufgetragen wird. Diese Technik ist effektiv, reversibel und respektvoll gegenüber dem Erbe. Das aufgetragene Produkt besitzt hydrophobe Eigenschaften, die die Wirkung erosiver Faktoren wie Regenwasser verringern und gleichzeitig als Schutz für die Fossilien fungieren.

Der Prozess beginnt mit der Umrisszeichnung der Abdrücke, die durch rigide Methoden wie Photogrammetrie ermittelt werden. Anschließend wird das Endprodukt mit Pinseln auf die Fährten aufgetragen.

Intervenierte Fundstätten

Die Technik wurde an drei spezifischen Fundstätten in der Provinz Teruel implementiert: Aguilar 1 und Aguilar 3 in Aguilar del Alfambra sowie Santa Ana in Ababuj. Diese Orte wurden kürzlich im Rahmen eines Kooperationsvertrags zwischen der Fundación Conjunto Paleontológico de Teruel-Dinópolis und der Comarca Comunidad de Teruel für touristische Besuche geöffnet, um den Plan zum Schutz des Erbes Dinoexperience zu entwickeln.

Die Ergebnisse in diesen «Museen vor Ort» haben dazu beigetragen, die Sichtbarkeit der Abdrücke für die Allgemeinheit zu erhöhen und die touristische Attraktivität zu verbessern. Es wird erwartet, dass diese Methodik auch an anderen Fundstätten mit Dinosaurierfährten in der Provinz weiterentwickelt wird, einschließlich derer, die Teil der «Straße der Dinosaurierfährten» sind.

Präsentation und Finanzierung

Diese Forschung wurde von dem Team der Fundación Dinópolis unter der Leitung von Alberto Cobos bei den XL Tagen der Spanischen Paläontologiegesellschaft in Aracena (Huelva) vorgestellt. Die Arbeit ist Teil der von der Regierung von Aragón über das Tourismusministerium und die Forschungsgruppe FOCONTUR E04_23R sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Universitäten der spanischen Regierung über die Paläontologieeinheit von Teruel und das Projekt PID2024-162804NB-I00 finanzierten Forschungen.

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