Der Parque Grande José Antonio Labordeta beherbergt ab heute die künstlerische und sensorische Ausstellung „Vive el Huerva“, eine temporäre Installation in vier Überseecontainern, die die Bürger einlädt, das anspruchsvolle Konzept zur ganzheitlichen Regeneration des Huerva-Flusses auf immersive Weise zu entdecken. Die Ausstellung ist bis zum 22. März geöffnet und kombiniert multisensorische Erlebnisse mit partizipativen Aktivitäten, um auf eine Schlüsselintervention aufmerksam zu machen, die mit europäischen Mitteln finanziert wird.
Die Umwelt- und Mobilitätsministerin Tatiana Gaudes und der Stadtplanungsminister Víctor Serrano eröffneten die Ausstellung und hoben ihre aufklärerische Rolle hervor. Gaudes erklärte, das Projekt werde der Stadt neue Landschaften, Parks und bessere Infrastrukturen bieten. Serrano wies darauf hin, dass der Fluss nicht mehr als urbanistische Lücke wahrgenommen, sondern als lebendiges Ökosystem geschätzt wird.
Die Installation verwandelt die vier Container in interaktive Räume: Geräusche des Wassers, Düfte einheimischer Vegetation und Lichtspiele, die die zukünftige Landschaft nachbilden. Einer von ihnen beherbergt das künstlerische Eingreifen von Rebeca Zarza.
Der Außenbereich wird zu einem Treffpunkt für Vorträge, Workshops und temporäre Ausstellungen und hebt die kinder- und familienfreundliche Programmierung hervor, die von Almozandia Teatro koordiniert wird.
Die Ausstellung ergänzt andere Sensibilisierungsinitiativen wie geführte Spaziergänge, technische Vorträge und den Informationspunkt im städtischen Zentrum Laín Entralgo.
Das Projekt – in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Zaragoza, der Regierung von Aragón und der Stiftung Biodiversität umgesetzt – summiert fast 32 Millionen Euro. Die erste Phase ist bereits abgeschlossen; die zweite läuft bis 2026 und umfasst einen Regenüberlauf, die Erneuerung von Netzen, die Beseitigung invasiver Arten und die Schaffung neuer Parks.
Mit „Vive el Huerva“ schreitet Zaragoza in seinem Bestreben voran, die Biodiversität zu fördern, die Wasserqualität zu verbessern und eine neue Beziehung zu einem seiner emblematischen Flüsse zu knüpfen, um sich mit den europäischen Zielen in Einklang zu bringen.










