Beim Unternehmensgipfel 2025, der am 10. Juli in Barcelona stattfand, vereinbarten Unternehmensorganisationen aus Aragón, Katalonien, Valencia und den Balearen, ihre Handelsaustausch von 47,5 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro bis 2030 zu erhöhen und dabei wirtschaftliche Herausforderungen sowie die Wohnungsnot zu adressieren.
Ziele und wirtschaftliche Herausforderungen
Die Unternehmensorganisationen der vier spanischen Regionen haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Handelsaustausch bis 2030 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Diese Erhöhung zielt darauf ab, die Notwendigkeit zu beantworten, das wirtschaftliche Wachstum und die internationale Projektion der Mittelmeerachse zu fördern.
Ein drängendes Problem, das beim Gipfel angesprochen wurde, war die Notwendigkeit, 220.000 Wohnungen jährlich in diesen Gemeinschaften zu bauen, um ein Defizit zu vermeiden, das 2039 über 3 Millionen Wohnungen hinausgehen könnte. Im Jahr 2024 wurden lediglich 136.187 Wohnungen begonnen, was ein jährliches Defizit von 80.000 bis 100.000 Einheiten hinterlässt.
Josep Sánchez Llibre von Foment del Treball betonte die Bedeutung der Beseitigung von Bürokratie und wies die gesetzliche Reduzierung der Arbeitszeit zurück. Carmen Planas von CAEB hob die Notwendigkeit eines Gleichgewichts zwischen wirtschaftlichem Fortschritt und dem Wohl der Bürger hervor. Salvador Navarro von CEV sprach sich für ein regionales Finanzierungsmodell aus, das Gleichheit und territoriale Kohäsion fördert. Miguel Marzo von CEOE Aragón betonte die interregionale Zusammenarbeit als Schlüssel zur Erreichung der vorgeschlagenen Handelsziele.
Dekalog zur Wettbewerbsfähigkeit
Die Unternehmensorganisationen einigten sich auf einen Dekalog mit zehn Prioritäten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der von sozialem Dialog und Rechtssicherheit bis hin zu Innovation und Digitalisierung reicht, sowie von wettbewerbsfähiger Besteuerung und strategischen Infrastrukturen wie dem Mittelmeer-Korridor.
Dieses gemeinsame Engagement umfasst auch den Druck auf die Regierung, strukturelle Reformen umzusetzen, die das Unternehmensumfeld priorisieren, das als wesentlich für den Erhalt des Wohlfahrtsstaates angesehen wird. Die Kooperation zwischen diesen Regionen wird als grundlegend für das Erreichen der festgelegten wirtschaftlichen Ziele angesehen.










