Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Aragón beim Arbeitskräftepotenzial und der Beschäftigung Rekordzahlen, was eine anhaltende wirtschaftliche Erholung widerspiegelt. Laut der Erhebung zur aktiven Bevölkerung (EPA) des nationalen Statistikinstituts, die am 28. April 2026 veröffentlicht wurde, zeigen diese Indikatoren die Dynamik des aragonesischen Arbeitsmarktes.
Steigerung der aktiven Bevölkerung und Beschäftigung
Die aktive Bevölkerung in Aragón stieg auf 696.300 Personen, was einem Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und 18.400 Personen mehr bedeutet. In Bezug auf die Beschäftigung erreichte die Zahl der Erwerbstätigen 638.000, was einer Zunahme von 16.300 Stellen gleichkommt, was einem jährlichen Wachstum von 2,6 % entspricht.
Trotz des Anstiegs der Arbeitslosenzahlen, die bei 58.300 Personen lagen, blieb die Arbeitslosenquote bei 8,4 %, deutlich unter dem nationalen Durchschnitt von 10,8 %. Diese Zahl positioniert Aragón als die vierte Autonome Gemeinschaft mit der niedrigsten Arbeitslosenquote, überholt nur von Kantabrien, Madrid und dem Baskenland.
Sektorale und geschlechtsspezifische Variationen
Die sektorale Analyse zeigt ein bemerkenswertes Wachstum in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor mit einem Anstieg von 12,1 % bzw. 3,3 %. Die Sektoren Industrie und Bauwesen hingegen erfuhren eine leichte Rückentwicklung, wobei sie jeweils 1.400 und 300 Arbeitsplätze verloren.
In Bezug auf die geschlechtsspezifische Verteilung erreichte die aktive männliche Bevölkerung 376.000 Personen, während die weibliche bei 320.400 lag. Die Beschäftigung bei Männern wuchs jährlich um 2,5 %, während sie bei Frauen um 2,8 % zunahm. Die Arbeitslosenquoten waren unter Männern (6,8 %) niedriger im Vergleich zu Frauen (10,2 %).
Leistung nach Provinzen
Die Arbeitslosenquoten variierten in den aragonesischen Provinzen: Huesca verzeichnete mit 5,6 % die niedrigste Quote, gefolgt von Teruel mit 8,6 % und Zaragoza mit 9,0 %. Diese Daten unterstreichen die territorialen Unterschiede innerhalb der Gemeinschaft, spiegeln jedoch insgesamt eine kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsmarktes in Aragón wider.










