Das Centro de Investigación y Tecnología Agroalimentaria de Aragón (CITA) hat das Projekt «Biological effects of anthocyanins produced during drought in lettuce varieties and their role in stress reduction» (BioSeq) gestartet. Diese von der Forscherin Aurora Díaz von der Abteilung für Pflanzenwissenschaften durchgeführte Analyse ist Teil der Ausschreibung 2024-2026 für Forschungs- und innovative Entwicklungsprojekte der Generaldirektion für Wissenschaft und Forschung der Regierung von Aragonien und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
Das BioSeq-Projekt hat zwei Hauptziele:
Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Salat gegen Trockenheit: Da Salat eine Pflanze ist, die viel Wasser benötigt, um richtig zu wachsen, könnten wir durch die Entwicklung seiner Fähigkeit, Wasserstresssituationen zu widerstehen, den Verbrauch von Wasser für die Bewässerung erheblich reduzieren und sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile erzielen.
Bewertung der biologischen Aktivität von Anthocyanen unter Wasserstressbedingungen: Es soll untersucht werden, wie sich die Zunahme von Anthocyanen in Pflanzen, die Trockenheit ausgesetzt sind, auf den gesundheitlichen Nutzen von Blattsalat auswirkt, was die Möglichkeit eröffnen könnte, die knappe kontrollierte Bewässerung als Ressource zur Verbesserung der ernährungsphysiologischen Aspekte der Pflanze zu nutzen.
Das Projekt wird sich über mehrere Phasen erstrecken.
Im Rahmen der biochemischen und physiologischen Bewertung werden Anthocyane analysiert und die Dürreresistenz verschiedener genetischer Sorten von Milchkraut untersucht.
Forschung zur biologischen Aktivität: Die antioxidative und zellschützende Wirkung von Salaten mit hohem Anthocyangehalt soll untersucht werden.
Marktforschung: Es wird eine Analyse durchgeführt, um festzustellen, wie die Verbraucher diese neuen verbesserten Salatsorten beurteilen.
An dem Projekt sind CITA-Forscher wie Jérôme Grimplet und Inés Medina von der Abteilung Pflanzenwissenschaften und Azucena Gracia von der Abteilung Agrar- und Lebensmittelwirtschaft beteiligt. Außerdem arbeiten Experten der Universität San Jorge wie Guillermo Cásedas und Ana Cristina Moliner sowie Javier Peña von der Firma Semillas Ramiro ArnedoS.A. mit. Die meisten dieser Fachleute sind Teil von Forschungsgruppen, die von der Regierung von Aragonien anerkannt sind, wie INAFRUT, Economía Agroalimentaria y Recursos Naturales und Phyto – Pharm. Das Projekt wird auch von dem technischen Team von CITA und dem Partnerunternehmen unterstützt.
Dieses Projekt hat das Potenzial, neue Salatsorten hervorzubringen, die widerstandsfähiger gegen Trockenheit sind und zusätzliche gesundheitliche Vorteile bieten, was zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft führen könnte, die besser für die Bewältigung der aktuellen Klimaveränderungen geeignet ist. Durch die Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Marktbewertungen soll sichergestellt werden, dass die Innovationsvorschläge sowohl agronomisch als auch kommerziell machbar sind.










