Arbeitnehmer-Abwesenheit in Aragón erreicht 7,3% im Jahr 2025

Aragon hat das Jahr 2025 mit einer Abwesenheitsquote von 7,3% abgeschlossen, was über dem nationalen Durchschnitt von 7,1% liegt. Dieser Anstieg von drei Dezimalpunkten im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024, wie im Absentismusbericht des vierten Quartals 2025 von Randstad Research dargestellt, spiegelt ein Phänomen wider, das sowohl die Produktivität als auch die Arbeitsdynamik in der Gemeinschaft betrifft.

Industrie und Dienstleistungen führen den Absentismus in Aragon an

In Aragon liegt der Industriesektor mit einer Abwesenheitsquote von 7,8% an der Spitze, gefolgt vom Dienstleistungssektor mit 7,4%. Der Bau hingegen befindet sich am anderen Ende mit einer Quote von 5,0%. Im letzten Jahr haben sowohl die Industrie als auch die Dienstleistungen einen Anstieg von vier Dezimalpunkten bei ihren Abwesenheitsquoten verzeichnet, während der Bau die Quote um sechs Dezimalpunkte senken konnte.

Vergleich der autonomen Gemeinschaften: Aragon im Vergleich zu anderen Gemeinschaften

Aragon liegt leicht über dem nationalen Durchschnitt in Bezug auf den Arbeitsabsentismus. Die Gemeinschaften mit den höchsten Quoten sind die Kanarischen Inseln mit 9,1% und Kantabrien mit 8,9%. Im Gegensatz dazu weisen die Balearen, Madrid und La Rioja die niedrigsten Zahlen auf, mit 6,0%, 6,1% und 6,2% respectively. Hervorzuheben ist, dass La Rioja die einzige Gemeinschaft ist, die einen Rückgang ihrer Abwesenheitsquote verzeichnet hat, die um zwei Dezimalpunkte gesenkt wurde.

Abwesenheit im nationalen Kontext

Auf nationaler Ebene betraf der Arbeitsabsentismus im vierten Quartal 2025 täglich 1.595.211 Personen. Von diesen waren 1.239.732 aufgrund von Krankenstand abwesend, während mehr als 355.000 aus Gründen abwesend waren, die nicht mit vorübergehender Arbeitsunfähigkeit zu tun hatten, was 22,8% der gesamten Abwesenheiten ausmacht.

Der Direktor von Randstad Research, Valentín Bote, führt den hohen Absentismus auf ein strukturelles Phänomen zurück, das hauptsächlich durch den Anstieg der Krankheitsbedingten Abwesenheiten bedingt ist. Zudem gewinnen Faktoren wie die Diskrepanz zwischen Arbeitnehmer und Stelle, die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie das emotionale Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung, was die Unternehmensproduktivität beeinträchtigt.

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