Spanien und China stärken ihre landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit sechs neuen Vereinbarungen

Spanien und China haben heute während des offiziellen Besuchs des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in der Volksrepublik China sechs neue Vereinbarungen im Bereich der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft unterzeichnet. Die unterzeichneten Protokolle und Memoranden erweitern die Exportmöglichkeiten für hochwertige spanische Produkte und festigen den bilateralen Gesundheits- und Pflanzenschutzrahmen.

Die sechs Vereinbarungen umfassen fünf Gesundheits- und Pflanzenschutzprotokolle sowie ein Memorandum of Understanding:

  • Protokoll zur Regionalisierung für den Geflügelexport im Falle von Vogelgrippe und Newcastle-Krankheit.
  • Pflanzenschutzprotokoll, das den Export von Pistazien und Trockenfeigen nach China ermöglicht.
  • Zwei Protokolle, die sich auf den Schwe сектор beziehen, einschließlich einer Änderung, um den Export von gekochten Produkten zu ermöglichen und die Verwendung von verarbeiteten tierischen Proteinen zuzulassen.
  • Protokoll über die Verwendung von verarbeiteten tierischen Proteinen als Dünger.
  • Memorandum of Understanding zu geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen.

Diese Instrumente schaffen stabile Rahmenbedingungen, die den bilateralen Handel erleichtern und Spaniens Position als zuverlässiger und wettbewerbsfähiger Anbieter auf dem chinesischen Markt, einem der wichtigsten weltweit, stärken.

Der Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, Luis Planas, hat die Unterzeichnung dieser Vereinbarungen positiv bewertet und hervorgehoben, dass sie «das gegenseitige Vertrauen zwischen beiden Ländern und den Prestige Spaniens als Herkunftsland sicherer Lebensmittel festigen». Planas fügte hinzu, dass sie «ein strategischer Schritt zur Förderung der bilateralen Beziehungen, der Diversifizierung der Märkte und der Stärkung des spanischen Produzentensektors sind».

Mit diesen sechs neuen Texten haben Spanien und China bereits 22 agrar- und lebensmittelwirtschaftliche Vereinbarungen seit 2018 unterzeichnet.

Zu den relevantesten Fortschritten gehören:

  • Die Anerkennung Chinas der Regionalisierung im Falle von Vogelgrippe und Newcastle-Krankheit, die die Kontinuität der Geflügelexporte aus freien Zonen garantiert.
  • Die Öffnung des chinesischen Marktes für spanische Pistazien und Trockenfeigen.
  • Die Ausweitung der Schweineexporte mit gekochten Produkten und die Verwertung von Fleischnebenprodukten als Dünger, was die Nachhaltigkeit des Sektors verbessert.

Diese Vereinbarungen sind Teil der spanischen Strategie, die umfassende strategische Partnerschaft mit China zu stärken sowie die internationalen Märkte für den nationalen Agrarsektor zu diversifizieren und zu festigen.

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