Das Ministerium für Verteidigung und das Konsortium des Flughafens von Teruel haben ein Kooperationsprotokoll unterzeichnet, um das integrierte Ausbildungs- und Luftmobilitätszentrum (CIEMA) zu etablieren, ein Projekt, das darauf abzielt, Teruel zu einem Referenzstandort für die Ausbildung der Luftwaffe und des Weltraums zu machen. Diese Initiative, mit einer Investition von nahezu 42 Millionen Euro, stellt einen bedeutenden Schritt in der strategischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region dar.
Ein strategischer Impuls für die nationale Verteidigung
Das CIEMA wird als eine Schlüssel-Infrastruktur für die Ausbildung der Lufttransportverbände der Luftwaffe und des Weltraums sowie zur Unterstützung der Truppenverlegung angesehen. Die Staatssekretärin für Verteidigung, María Amparo Valcarce, betonte die Bedeutung des Zentrums zur Steigerung der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte und den Beitrag Spaniens zur europäischen und atlantischen Sicherheit. Darüber hinaus öffnet sich das Projekt für die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und stärkt damit die strategischen Fähigkeiten Spaniens.
Die Investition wird es ermöglichen, das CIEMA mit modernen Einrichtungen auszustatten, die auf neue Einsatzformen abgestimmt sind, was sich positiv auf die wirtschaftliche, technologische und industrielle Entwicklung von Teruel und Aragón auswirken wird. Valcarce betonte, dass Sicherheit und Verteidigung auch Motoren für Innovation und qualifizierte Beschäftigung sind und zur territorialen Kohäsion beitragen.
Der Präsident des Konsortiums des Flughafens von Teruel, Octavio López, wies darauf hin, dass diese Vereinbarung die Allianz zwischen Institutionen stärkt, um die öffentlichen Ressourcen im Dienst des Gemeinwohls zu nutzen und die technologische und industrielle Entwicklung des Landes voranzutreiben. López hob hervor, dass Teruel die idealen Bedingungen für die Ausbildung und Entwicklung des Militärs und des Verteidigungsministeriums bietet.
Fortschritte in den Phasen des Projekts
Das unterzeichnete Protokoll fällt mit bedeutenden administrativen Fortschritten zusammen, wie der Übertragung von Grundstücken im Rahmen des Hoheitsrechts an das Verteidigungsministerium durch das Konsortium des Flughafens von Teruel. Diese Übertragung, die acht Hektar umfasst, wird den Bau der ersten Anlagen des CIEMA ermöglichen, mit einem vorgesehenen Abschluss der Arbeiten im 2027. Das Gebiet wird ein Bürogebäude und eine Parkplattform für Militärflugzeuge umfassen, die mit der Landebahn des Flughafens verbunden ist.
Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat des Flughafens die erforderlichen Unterlagen zur Beantragung der Erklärung des autonomen Interesses eingereicht, ein entscheidender Schritt zur Umsetzung der Phase II des Projekts. Diese Phase wird Einrichtungen wie eine natürliche Landebahn, Parkplattformen und Hangars umfassen, unter anderem.
Das Ministerium für Verteidigung und das Konsortium des Flughafens von Teruel werden gemeinsam daran arbeiten, die Entwicklung des Projekts zu beschleunigen, indem sie eine Begleitkommission zur Koordinierung der erforderlichen Maßnahmen einrichten.
Festigung von Teruel als strategischer Standort
Die Errichtung des CIEMA wird den Flughafen von Teruel als strategischen Standort für das fortgeschrittene Training der militärischen Luftmobilität festigen. Dieses Projekt wird nicht nur seine Rolle als Referenz in der Luftfahrtbranche stärken, sondern auch die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung von Teruel und Aragón vorantreiben, Investitionen anziehen und qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung schaffen.
Mit dieser Vereinbarung erweitert der Flughafen von Teruel seine Kapazitäten und diversifiziert seine Aktivitäten, indem er einen neuen Spezialisierungsbereich integriert, der seine aktuellen Geschäftsbereiche ergänzt. Gleichzeitig schreitet das Ministerium für Verteidigung bei der Modernisierung der notwendigen Infrastrukturen voran, um die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte zu verbessern und die nationale Sicherheit sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu stärken.










