Mar Romera, Pädagogin und Expertin für emotionale Bildung, wird die Summit zur frühkindlichen Bildung 0-6 in Huesca mit dem Vortrag „Emotionale und aufregende Bildung“ eröffnen. In diesem Interview teilt Romera eine kritische und transformative Sicht auf die frühkindliche Bildung, die auf ihrem Modell der drei Cs basiert: Fähigkeiten, Kompetenzen und Herz.
Romera ist der Ansicht, dass emotionale Bildung keine Modeerscheinung, sondern eine dringende Notwendigkeit ist, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Sie betont die Wichtigkeit, emotionales Verständnis zu fördern, die eigenen Emotionen von frühestem Alter an zu erkennen und zu regulieren, und unterscheidet zwischen emotionaler und affektiver Bildung.
Sie plädiert für eine Schule, die die Person ganzheitlich betreut, nicht nur auf akademischer Ebene, sondern auch auf menschlicher und emotionaler Ebene. Sie glaubt, dass der Schlüssel zum Bildungserfolg im Lehrpersonal liegt, in ihrem persönlichen Gleichgewicht und ihrer kulturellen Bildung, mehr als in materiellen Ressourcen.
Sie kritisiert die Bürokratisierung des Systems, die übermäßige Nutzung schlecht genutzter Ressourcen und die hohe Fluktuation der Lehrkräfte, die es unmöglich macht, dauerhafte Bindungen zu den Schülern aufzubauen. Sie setzt sich für eine Schule ein, die zuhört, begleitet und die individuelle Vielfalt respektiert, wobei auch Familien und die Gemeinschaft einbezogen werden.
Was Innovation, Kreativität und Emotionen betrifft – die Grundpfeiler des Summits – warnt sie vor der „inhaltlosen Mode“ der sinnfreien Innovation und betont, dass kritisches und kreatives Denken essenziell ist, angesichts des Fortschritts der künstlichen Intelligenz.
Sie schließt mit der Feststellung, dass echte Veränderungen „von innen“ kommen werden, von jedem Lehrer, der sich seiner transformierenden Macht bewusst ist.










