Aragón erhält 13 Millionen Euro zur Finanzierung sozialer Interessenprogramme

Die Mittel werden für Projekte verwendet, die sich an Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Kinder und Familien sowie andere Gruppen richten. Die Gemeinschaft erhält zudem 1,3 Millionen für Gesundheits- und Transplantationsprogramme.

Aragón erhält 13 Millionen Euro zur Finanzierung von Programmen von gesellschaftlichem Interesse, die von Organisationen des dritten Sektors entwickelt werden. Die Mittel stammen aus der Zuweisung von 0,7 % der Einkommenssteuer (IRPF) und der Körperschaftssteuer und sind Teil der Vereinbarung zwischen der spanischen Regierung und den autonomen Gemeinschaften zur Unterstützung sozialer Projekte bis 2026.

Die Finanzierung ermöglicht es, Programme zu unterstützen, die sich an verschiedene Gruppen und Bereiche richten, darunter Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Kinder, Familien und die Roma-Bevölkerung. Es handelt sich um Initiativen, die hauptsächlich von sozialen Organisationen entwickelt werden, die direkt mit Personen in vulnerablen Situationen oder mit spezifischen Unterstützungsbedarfen arbeiten.

Das System speist sich aus den Beiträgen der Steuerzahler, die das Feld für soziale Zwecke in der Steuererklärung ankreuzen, sowie aus der entsprechenden Zuweisung der Körperschaftssteuer. Die Mittel werden anschließend zwischen staatlichen Programmen und den autonomen Gemeinschaften verteilt, die einen Teil der für Projekte in ihren jeweiligen Gebieten vorgesehenen Mittel verwalten.

Die Dimension dieses Finanzierungsmechanismus wird an der Anzahl der Initiativen deutlich, die er unterstützen kann. In der Ausschreibung für 2024 wurden in Spanien mehr als 10.000 Projekte in Bereichen wie Behinderung, ältere Menschen, Kinder, Familie oder soziale Inklusion finanziert.

Weitere 1,3 Millionen für Gesundheitsprogramme

Zu der für soziale Programme vorgesehenen Finanzierung kommen weitere 1,3 Millionen Euro hinzu, die Aragón für Maßnahmen im Zusammenhang mit der Gesundheitskohäsion und den Transplantationen erhalten wird. Der Ministerrat hat diesen Betrag auf Vorschlag des Gesundheitsministeriums im Rahmen der Verteilung der Mittel an die autonomen Gemeinschaften genehmigt.

Mit diesen Mitteln können verschiedene Maßnahmen des nationalen Gesundheitssystems und Programme zur Organspende und -transplantation finanziert werden. Mit beiden Beträgen wird Aragón über 14 Millionen Euro für soziale und gesundheitliche Programme erhalten, obwohl es sich um unterschiedliche Finanzierungsmechanismen und -ziele handelt.

Die Verteilung der 13 Millionen Euro für soziale Interessen ermöglicht es jetzt, Projekte, die von Organisationen, die direkt vor Ort tätig sind, weiterzuführen oder zu fördern. Für einen großen Teil des dritten Sektors stellen diese Ausschreibungen einen der wichtigsten öffentlichen Finanzierungswege für Programme dar, die sich an Gruppen richten, die besondere Aufmerksamkeit, Begleitung oder spezifische Inklusionsmaßnahmen benötigen.

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