Die Fundación Rey Ardid versammelt 300 Fachleute bei ihrer III. Fachkonferenz zur Pflege, um die Zukunft des geriatrischen Sektors zu erörtern.
Die Veranstaltung, die am 30. September 2025 in Zaragoza stattfand, fiel mit dem Weltaltentag zusammen und konzentrierte sich auf drei wesentliche Themen: Würde in der Pflege, Alzheimer und die Inklusion älterer Menschen.
Die Konferenz, die in Zusammenarbeit mit der Grupo San Valero organisiert wurde, legte den Schwerpunkt auf drei zentrale Fragen, die die Zukunft des Sektors prägen werden: die würdevolle und frei von Fixierungen gestaltete Pflege, die Rolle der Umgebung im Leben von Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzen sowie den Wert des Älterwerdens in der Gesellschaft, wobei die Bedeutung von Inklusion und aktiver Teilnahme älterer Menschen hervorgehoben wurde.
Alfonso Vicente, Vertreter der Organisation, erklärte: «Das Hauptziel dieser Konferenzen ist das Lernen. Wir versammeln Fachleute aus der Branche und notieren alles, um es in die Praxis umzusetzen und uns weiterzuentwickeln.»
Die Eröffnung wurde von Pilar Rodríguez, Präsidentin der Fundación Pilares und Expertin im Modell der ganzheitlichen und personenzentrierten Betreuung (AICP), geleitet. Rodríguez betonte die Bedeutung eines «qualitativen Referenzsystems, das uns ermöglicht, Ergebnisse zu messen und zu analysieren» und warnte vor den Herausforderungen bei der Implementierung dieses Modells: «Die Umsetzung des ACP benötigt Zeit. Aus unserer Erfahrung sind viele Veränderungen kosmetischer Natur und schaden dem Modell. Der Modellwechsel ist sehr schwierig. Und da es schwierig ist, benötigt es Zeit. Das kann man nicht in einem Jahr erreichen.»
Beteiligung von Fachleuten
Im Laufe der Veranstaltung kamen verschiedene Fachleute zu Wort, darunter Jorge Oliva vom Hospital San Juan de Dios, Paula Álvarez von der Residencia Rey Ardid Rosales, Andrea Pabán vom Tageszentrum Casa Aísa, die Architektinnen Irene González und Lucía C. Pérez vom Built4Life Lab, Javier Hernández, ehemaliger stellvertretender Justiziar von Aragón, María José López von HelpAge International Spanien und María Ángeles Abad von COAPEMA. Die Veranstaltung wurde von der Journalistin Vita Ventura moderiert.
Festigung des jährlichen Treffens
Mit dieser dritten Ausgabe festigt die Fundación Rey Ardid einen jährlichen Raum für Debatte und Sensibilisierung zu Pflegefragen und bekräftigt ihr Engagement für Würde, Inklusion und Innovation in der Betreuung älterer Menschen. Die Veranstaltung brachte Fachleute aus dem Sektor, soziale Einrichtungen und interessierte Bürger zusammen, um Erfahrungen, Erfolgsgeschichten und Überlegungen zu den Herausforderungen, die die Pflege älterer Menschen im Kontext der alternden Bevölkerung mit sich bringt, auszutauschen.










