Die Bildungs-, Kultur- und Sportministerin der Regierung von Aragón, Tomasa Hernández, besuchte am Dienstag das IES Goya in Zaragoza anlässlich der Feier seines 180-jährigen Bestehens. Während des Besuchs lernte sie die Einrichtungen kennen und hob den Pioniergeist der Schule hervor, sowohl aufgrund ihrer historischen Laufbahn als auch wegen ihrer neuen Projekte im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz.
Historische Anerkennung des IES Goya
Hernández definierte das IES Goya als «eine Pionierinstitution in Aragón» und als «eine Einrichtung», die herausragende Persönlichkeiten wie die Philologin María Moliner, den Filmemacher Luis Buñuel, die Sprachwissenschaftler Lázaro Carreter und José Manuel Blecua sowie die Schriftstellerin Irene Vallejo ausgebildet hat. Die Ministerin betonte, dass das Institut «pionierhaft erkannt hat, dass Bildung über soziale Barrieren hinweggehen muss» und an einer Idee der Chancengleichheit gearbeitet hat, die «unserer Bildungs politik in Aragón auch weiterhin fest leitet».
Hernández lobte die pädagogische und ethische Nutzung der künstlichen Intelligenz und betrachtete sie als etwas, das «den Lehr- und Lernprozess völlig transformieren kann». Die Ministerin gratulierte den Lehrkräften des IES zu diesen Initiativen und erklärte, dass sie «ein Beispiel für ein festes Engagement sind, das Sie an die Spitze von Bildung und akademischer Exzellenz bringt».
Die Schule entwickelt mehrere innovative Projekte mit fortschrittlichen Technologien. Das Hauptprojekt ist der Kurzfilm ‘La firma’, der im ersten Quartal des Jahres mit künstlicher Intelligenz erstellt wurde und im Espacio Ibercaja Joven aufgeführt wurde. Der Kurzfilm taucht in die Geschichte der weiterführenden Schulen in Spanien ein, erzählt von dem Schriftsteller Benito Pérez Galdós und wurde mithilfe künstlicher Intelligenz nachgebildet.
Darüber hinaus fördern sie das Projekt ‘Museo Virtual IES Goya’, um das historische Erbe auf zugängliche und kostengünstige Weise sichtbar zu machen, und die Initiative ‘IES Goya Virtual’, ein Experiment darüber, wie der Unterricht in einer von KI geprägten Zukunft aussehen könnte, das einen Monat nach der Geburt von ChatGPT durchgeführt wurde. Diese drei Projekte sind das Ergebnis der Arbeit der Lehrerin Nuria Calvo.
Das Zentrum plant, bis Ende des Schuljahres weitere Innovationsprojekte mit fortschrittlichen Technologien bekannt zu geben, als krönenden Abschluss seines 180. Jubiläums.










