Zaragoza wurde zum Epizentrum der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Wasserstoffwirtschaft, als eine Delegation schottischer Unternehmen empfangen wurde. Dieses Treffen, organisiert von Hydrogen Scotland und koordiniert von der Fundación Hidrógeno Aragón (FHA), hatte zum Ziel, eine historische Beziehung zwischen Aragón und Schottland, die 2015 begonnen wurde, zu stärken und neue Möglichkeiten für Innovation und technologische Entwicklung zu erkunden.
Die schottische Delegation wurde von Mar Paños, der Generaldirektorin für industrielle Förderung und Innovation der Regierung von Aragón, in der Regierungszentrale empfangen. Während der Sitzung wurde das Memorandum of Understanding zwischen der FHA und Hydrogen Scotland Ltd erneuert, eine Schlüsselvereinbarung für den Fortschritt gemeinsamer Projekte in den Bereichen F&E, nachhaltige Mobilität und Energieinfrastruktur. Diese Vereinbarung unterstreicht die Bedeutung Spaniens als priorisierten Markt im Exportplan der schottischen Regierung.
Die Veranstaltung umfasste einen Networking-Abend, der den direkten Austausch zwischen aragonesischen und schottischen Unternehmen erleichterte, wodurch die Schaffung neuer Synergien und Geschäftsmöglichkeiten im Bereich des erneuerbaren Wasserstoffs gefördert wurde.
Besuche und Erkundung innovativer Projekte
Die Delegation hatte die Gelegenheit, die Einrichtungen der FHA zu besuchen, wo sie sich mit den Prozessen der Wasserstoffproduktion, -lagerung und -prüfung sowie mit innovativen Pilotprojekten vertraut machten. Die Agenda setzte sich mit einem Besuch bei Kalfrisa fort, wo Lösungen der thermischen Ingenieurtechnik für Wasserstoff vorgestellt wurden.
Weitere Stationen umfassten ARPA, spezialisiert auf modulare Systeme für mobile Anwendungen, und Calvera, ein führendes europäisches Unternehmen im Bereich Transport und Lagerung unter Hochdruck. Sie besuchten auch Zoilo Ríos, das über eine der ersten Wasserstofftankstellen in einem multienergie Hub in Spanien verfügt, sowie Enagás, wo Fortschritte im Hinblick auf das zukünftige Wasserstoff-Hauptnetz präsentiert wurden.
Aragonesische Unternehmen wie Lapesa, Carbotainer, Epic Power, Acciona, Exolum, Saica, Satel, Socotec, IDOM, SFICE, Inycom und Grupo RIVI nahmen an B2B-Meetings mit der schottischen Delegation teil. Diese Treffen konzentrierten sich auf die Erkundung von Kooperationen in den Bereichen Wasserstofflogistik, Ingenieurwesen, Digitalisierung, Zertifizierung und industrielle Lösungen für den Energiewandel.
Dieses Treffen stärkt nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Aragón und Schottland, sondern eröffnet auch neue Wege für die Entwicklung sauberer und nachhaltiger Technologien und positioniert beide Regionen als Vorreiter in der Transition zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft.










