Aragon übernimmt die Präsidentschaft des nationalen Netzwerks der audiovisuellen Cluster mit einer Agenda, die auf Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet ist
Das Nationale Netzwerk der Audiovisuellen Cluster (REDCAU) hat während des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián einen Führungswechsel erlebt, bei dem Adriana Oliveros, Präsidentin des Audiovisuellen Clusters von Aragon, das Amt von Miquel Rutllant übernommen hat, um diese Organisation zu leiten, die mehr als 700 spanische Unternehmen des Sektors vereint. Der Übergang fand am 24. September 2025 statt und fiel mit der Unterzeichnung eines strategischen Abkommens mit der Spain Film Commission zusammen.
Während der Zeremonie in San Sebastián unterzeichneten REDCAU und die Spain Film Commission, vertreten durch ihren Präsidenten Juan Manuel Guimeráns, ein Kooperationsabkommen, das darauf abzielt, einen stabilen Rahmen zur Anwerbung von Dreharbeiten zu schaffen, die Internationalisierung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des spanischen audiovisuellen Sektors zu stärken.
Adriana Oliveros hat eine Agenda definiert, die sich auf die Konsolidierung des Erreichten und einen Sprung in die Zukunft konzentriert. Die neue Präsidentin betonte die Notwendigkeit, «die Industrie in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen, um Spaniens Angebot als großes Filmstudio im Süden Europas zu nutzen», und setzt auf Innovation, die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen und die Anwerbung internationaler Investitionen.
Sektorale Expansion über die Unterhaltung hinaus
Der Text hebt hervor, dass das Audiovisuelle seine traditionellen Grenzen von Film, Serien, Animation und Videospielen überschreitet, um sich in Gesundheit, Bildung, Bauwesen, Einzelhandel und Tourismus zu projizieren. Diese Expansion wird durch Technologien wie erweiterte Realität, künstliche Intelligenz und virtuelle Produktion unterstützt, die Erzählungen, Simulationen und immersive Erfahrungen bieten, die die Arbeits-, Lern- und Konsumverhalten transformieren.
Hauptidentifizierte Herausforderungen
Die neue Präsidentschaft hat mehrere Herausforderungen für den Sektor identifiziert: den Übergang zu einer nachhaltigeren Industrie, die Stärkung des lokalen Gefüges, die Nutzung der Chancen von generativer künstlicher Intelligenz und die Gewährleistung einer kontinuierlichen Ausbildung, die den digitalen Wandel begleitet. Ziel ist es, eine Landesstrategie zu formulieren, die Wettbewerbsfähigkeit mit interterritorialer Zusammenarbeit kombiniert.
Wirtschaftliche Auswirkungen des Sektors
Laut dem im Text erwähnten COTEC 2025 Bericht über kulturelle und kreative Sektoren trägt die Kultur und Kreativität mehr als 3,4% zum nationalen BIP bei und beschäftigt etwa 700.000 Personen, wodurch sie sich als eines der resilientesten und wachstumsstärksten Gebiete etabliert hat.
Der wirtschaftliche Einflussbericht der Spain Film Commission bestätigt, dass jeder Euro, der in internationale Dreharbeiten investiert wird, zusätzlich 9 Euro in die spanische Wirtschaft generiert. Zwischen 2019 und 2022 trug diese Tätigkeit entscheidend zur Steigerung des Bruttowertschöpfungswertes und zur Schaffung von Tausenden von direkten und indirekten Arbeitsplätzen bei.










