Das Zentrum für Geschichten präsentiert eine Ausstellung, die 15 Jahre der Firma Kopflose Puppen feiert
Der Tránsito Raum des Zentrums für Geschichten zeigt bis zum 11. Januar die Ausstellung ’15 Jahre ohne Kopf kreieren. Geschichten aus dem Herzen, erzählt von Puppen’. Die Ausstellung soll dem Publikum den kreativen Prozess näherbringen, der normalerweise verborgen bleibt, und das Puppentheater als vollwertige Kunstform würdigen.
Die Ausstellung ahmt die Atmosphäre der Kopflose Puppen Werkstatt nach und führt die Besucher durch einen interaktiven Rundgang in fünf Etappen, um eine Puppengeschichte zu gestalten. Die Teilnehmenden können ein Thema von sozialer und ökologischer Relevanz wählen, den Protagonisten ihrer Geschichte imaginieren, den passendsten Puppentyp aus den verschiedenen verfügbaren Modalitäten auswählen, die notwendigen Bühnenbilder entwerfen und schließlich Ideen entwickeln, um die Geschichte zum Leben zu erwecken.
Jede Aufführung bietet dem Publikum die Möglichkeit, durch Spiel und Vorstellungskraft Probleme zu entdecken, die alle Menschen betreffen, ein Prinzip, das sich im Konzept der Ausstellung widerspiegelt.
Die Wirkung von Kopflose Puppen im Kindertheater
Die Gruppe wurde 2010 von Alicia Juárez Sallén und Fernando Martínez de Vega gegründet. Ihr Debüt fand beim Internationalen Puppenfestival in Santiago de Chile mit dem Stück ‘Nicht ohne mein Einhorn’ statt.
Im Laufe ihrer 15-jährigen Geschichte haben sie 14 Stücke für ein kinderfreundliches Publikum entwickelt, wobei sie verschiedene Formate verwendet haben: Handpuppen, Objekte, Schatten- und Tischpuppen, Körperpuppen, Masken und Marionetten. Zu ihren Charakteren zählen Campanula, Tuga, Magdalena und Pablito, Blase und Orihime.
Die Gruppe wurde mit dem Premio Santa Isabel de Portugal für die beste Produktion in Aragonien für ein kinder- und familienfreundliches Publikum im Jahr 2022 für ‘Wie viele Sterne kannst du zählen?’ und 2023 für ‘Diminutivo’ ausgezeichnet. Kürzlich erhielten sie den Preis für die Beste Künstlerische Solidaritätsinitiative für ihr Programm Theater um gemeinsam zu wachsen, das sich an Familien von SOS-Kinderdorf, ARAPREM, AMASOL und Familien in Risikosituationen im Stadtteil Oliver richtet.










