Die Neue Romareda gewinnt den Preis für das beste neue nachhaltige Bauprojekt in Spanien
Das Projekt des Stadions in Zaragoza wurde bei den II BREEAM Nachhaltigkeitspreisen Spanien, die am 17. Oktober 2025 in Málaga stattfanden, für sein Engagement für verantwortungsvolles und effizientes Design ausgezeichnet.
Das Fußballstadion, das derzeit von der Gesellschaft La Nueva Romareda ausgeführt wird, wurde in der Kategorie Neue Bauprojekte bei den BREEAM Nachhaltigkeitspreisen Spanien ausgezeichnet. Das Projekt wurde von einem Komitee des Technologischen Instituts von Galicien, dem Zertifizierungsorgan von BREEAM Spanien, das aus Experten für nachhaltiges Bauen, Energie, Wasser, Sensorik und Informationstechnik besteht, bewertet.
Die Preisverleihung fand während des Treffens der BREEAM-Berater 2025 in der andalusischen Hauptstadt statt, wo Clara Guzmán, Architektin und BREEAM-zertifizierte Beraterin von IDOM für Nachhaltigkeit im Projekt, den Preis entgegennahm. IDOM, ein globales Beratungsunternehmen für Ingenieurwesen und Architektur, ist für das Design und die Bauleitung des neuen Stadions zuständig und hat auch den Vorentwurf sowie das Ausführungsprojekt erstellt.
Die Neue Romareda wurde mit dem BREEAM-Level «Exzellent» zertifiziert und erreichte eine vorläufige Punktzahl von 77,80 % in der Entwurfsphase. Diese Bewertung spiegelt das gemeinsame Engagement des Eigentümers, der architektonischen Planung und Ingenieurleistung sowie des Bauunternehmens für ein verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Design wider.
Das Stadion wird von der UTE OHLA und Altuna y Uria mit einem Budget von 124,5 Millionen Euro gebaut.
BREEAM-Methodologie
Die Designer des Projekts wählten BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Methodology), die technisch fortschrittlichste und weltweit führende Bewertungs- und Zertifizierungsmethode für Nachhaltigkeit. Sie wurde 1990 entwickelt und ist seit 2010 an die Sprache, Vorschriften und Bautechnik Spaniens angepasst.
BREEAM hat fast 30 Stadien und Sportarenen zertifiziert und bietet die größte Verbreitung in Europa mit Kontakt und Dokumentation in spanischer Sprache.
Das Projekt umfasst einen Umweltmanagementplan für die Baustelle, der die Einhaltung sicherer Zugänge, gute soziale Beziehungen zur Umgebung, Umweltbewusstsein und ein respektvolles Arbeitsumfeld vorsieht.
Zu den Anforderungen gehören die Überwachung und Festlegung von Zielen hinsichtlich CO2-Emissionen, Energie, die aus Aktivitäten im Baustellenbereich resultiert, Transport und Wasserverbrauch. Alle verwendeten Holzmaterialien müssen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit legalem Ursprung stammen.
Das Projekt überwacht die Menge der erzeugten Abfälle und sorgt für eine Abfallvermeidung von 95% durch selektive Trennung an der Quelle. Außerdem umfasst es Verbesserungen in der Ökologie des Standorts mit Maßnahmen zur Staubkontrolle, wie die Installation von Kunststoffabdeckungen auf Lagerflächen für steriles Material und regelmäßige Bewässerungen von staubanfälligen Flächen.










