Osaka festigt seine gastronomische Führungsrolle mit herbstlichen Veranstaltungen und kulinarischen Erlebnissen
Die japanische Küche, die von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zieht zunehmend mehr spanische Reisende an. Osaka wurde von Condé Nast Traveler Spanien als Finalist in der Kategorie «Bester Internationaler Tisch» bei den Hotel&Mantel Awards nominiert und festigt damit seine Position als gastronomisches Epizentrum Japans.
Der Herbst, bekannt als shokuyoku no aki oder «die Jahreszeit des Appetits», bringt einen vollen Veranstaltungskalender mit kulinarischen Ereignissen in Osaka. Die Osaka Gourmet Expo findet bis zum 13. Oktober im Osaka-Schloss statt, gefolgt von der Bar Festa Ibaraki vom 14. bis 23. November und der Ramen Expo 2025, die die Wochenenden im November und Dezember beleben wird. Die Stadt hebt sich durch ihre emblematischen Spezialitäten wie Takoyaki und Okonomiyaki hervor und bietet zudem eine Vielzahl an ausgezeichneten Restaurants.
Traditionelle kulinarische Erlebnisse
Ichiba: Märkte und morgendliche Frische
Die japanischen Märkte bieten ein sensorisches Spektakel, das bei Sonnenaufgang beginnt, wo man Sushi oder gegrillte Meeresfrüchte frühstücken kann. Hervorzuheben sind Shiogama in Miyagi (mit der größten Anzahl an Sushi-Restaurants in Japan), Omicho in Kanazawa (mit drei Jahrhunderten Geschichte und Fisch aus dem Japanischen Meer wie nodoguro) und Karato in Yamaguchi, wo man Sushi in Stücken und Miso-Suppe mit Kugelfisch kaufen kann.
Yatai und Izakaya: nächtliche Geselligkeit
Die Stadtteile Nakasu und Tenjin in Fukuoka erstrahlen mit kleinen mobilen Ständen (yatai), die Ramen und Hähnchenspieße in einer intimen Atmosphäre anbieten. Die japanischen Kneipen (izakaya) sind Orte zum Geselligkeit nach der Arbeitszeit, wobei das Viertel Susukino in Sapporo hervorzuheben ist, der Dekonaru Yokocho in Takayama für Hida-Rind und die Lokale rund um den Markt Hirome Ichiba in Kochi, um katsuo-no-tataki zu probieren.
Ekiben und Amagoya: Tradition in Bewegung und im Meer
Die ekiben (Essen für den Zug) verwandeln jede Reise in eine kulinarische Entdeckungsreise, wobei jede Station ihre Version mit lokalen Produkten anbietet. In Toyama bewahrt das Masu No Sushi eine jahrhundertealte Tradition mit Streifen von Forellen-Sashimi auf Reis in einer Zedernbox. Die amagoya (Unterkünfte für die Taucherinnen ama) in Toba und Shima ermöglichen den Genuss von frisch zubereiteten Austern, Abalone und Jakobsmuscheln, während die Taucherinnen ihre tausendjährige Geschichte teilen.
Statistiken zum spanischen Tourismus in Japan
Im Jahr 2024 reisten insgesamt 182.300 spanische Touristen nach Japan, was einem Anstieg von 57,3% im Vergleich zum Vorjahr und 40% im Vergleich zu 2019 entspricht. Die Japan National Tourism Organization (JNTO), die seit März 2017 in Spanien präsent ist, fördert das Land als Reiseziel und verfügt über 26 weltweite Büros zur Entwicklung neuer Ziele und Routen.










