Das Ministerium für Bildung, Kultur und Sport der Regierung von Aragón hat beschlossen, die Verfahren einzuleiten, um die Möglichkeit zu schaffen, sonntagabends in der Residencia CPIFP von Movera zu übernachten. Diese Maßnahme richtet sich an Schüler, die nachweisen können, dass sie aufgrund der Entfernung zum Bildungszentrum am Montagmorgen nicht anreisen können.
Die Ministerin Tomasa Hernández hat die Entscheidung in einem Schreiben an die Familien am Freitag mitgeteilt und die Maßnahme während der Vollversammlung der Cortes von Aragón erläutert. Das Ministerium bittet die Schüler, die sich in dieser Situation befinden, dies der Sekretärin des Zentrums mitzuteilen, um die Angelegenheit zu bearbeiten, mit dem Ziel, die Maßnahme so schnell wie möglich umzusetzen.
Die Maßnahme unterliegt den erforderlichen administrativen Formalitäten und hat eine Dauer von einem akademischen Jahr, wobei die Entscheidung je nach den Umständen rückgängig gemacht werden kann. Sie wird umgesetzt, solange dies nicht die familiäre Gemeinschaft und die territoriale Entwurzelung beeinträchtigt.
Für die Bewertung der Anträge wurden spezifische Kriterien berücksichtigt: die Entfernung vom Wohnort zum Bildungszentrum, die besuchten Lehrgänge, die Unterrichtszeiten der besuchten Lehrgänge sowie die Auswirkungen auf die familiäre Gemeinschaft und die territoriale Entwurzelung.
Kontext und eingegangene Anträge
Im laufenden Schuljahr wurden mehrere Anträge eingereicht, die darauf abzielen, die Eröffnung der Residencia sonntagabends zur Übernachtung zu prüfen, da die Entfernung von den Herkunftsorten eine Anreise am Montagmorgen zur ersten Unterrichtsstunde nicht ermöglicht. Dies ist das erste Mal, dass das Ministerium für Bildung diese Entscheidung seit dem Eigentum der Regierung von Aragón trifft.
Traditionell bleiben die Residenzen an Wochenenden geschlossen, um die familiäre Gemeinschaft zu fördern und die territoriale Entwurzelung zu vermeiden, wie es die geltenden Vorschriften vorsehen.










