Der spanische Verband der Technologieunternehmen für Verteidigung, Sicherheit, Luftfahrt und Raumfahrt (Tedae) hat in Madrid 87 Unternehmen zu einem Treffen zusammengebracht. Die Veranstaltung, die bereits zum vierten Mal stattfand, ermöglichte mehr als 360 Gespräche und verzeichnete 18 % mehr Teilnehmende als die vorherige Ausgabe.
Im Mittelpunkt stand die Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen in die Projekte der großen Unternehmen der Branche. Die KMU betonten, dass sie früher über die Strategien, Planungen und benötigten Kapazitäten der führenden Unternehmen informiert werden müssten, um Investitionen zu planen, ihre Teams auszubauen und an Industrieprogrammen teilzunehmen.
Javier Chamorro, Koordinator des KMU-Ausschusses von Tedae, sprach sich für stabile Geschäftsbeziehungen, geeignete Kooperationsrahmen und einfachere Verfahren aus. Als weitere Erfordernisse nannte er den Zugang zu Finanzierung, das Management geistigen Eigentums sowie die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte. Diese Faktoren beeinflussten die Fähigkeit, Aufträge zu übernehmen und spezialisierte Technologien zu entwickeln.
Finanzierung, Kapital und Verträge
Die Generalsekretärin für Innovation, Teresa Riesgo, erklärte, große Unternehmen müssten eine Zugfunktion übernehmen, während KMU und Start-ups neue Technologien einbrächten. Sie nannte drei Voraussetzungen für deren Entwicklung: Finanzierung für Forschung und Entwicklung, Kapital für Wachstum sowie Verträge, die es ermöglichen, ihre Lösungen auf den Markt zu bringen.
An den Arbeitsrunden nahmen Vertreter von Indra, Navantia, GMV, BeOneSec, Airbus, GDELS-SBS, Sener und Sitep teil. Im Mittelpunkt der Debatten standen offene Innovation, Unternehmensallianzen und die Stärkung der Lieferketten.
Der Staatssekretär für Industrie, Jordi García Brustenga, erklärte, das Industrieministerium arbeite an Ausbildungsmaßnahmen, Innovationsinstrumenten und Industrieplänen im Zusammenhang mit den Sonderprogrammen zur Modernisierung. Er sprach sich zudem dafür aus, dass die führenden Unternehmen hohe Anforderungen an ihre Zulieferer stellen, ihnen jedoch Unterstützung beim Ausbau ihrer Kapazitäten bieten.
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