Das Projekt «Saborea Guara Somontano» in der Comarca de Somontano arbeitet mit SEO/Birdlife zusammen, um Nachhaltigkeitstechniken zu fördern, die sowohl der Umwelt als auch dem Tourismussektor zugutekommen. Diese Initiative integriert landwirtschaftliche und Weide-Techniken mit Methoden zur Verhinderung von Waldbränden, finanziert durch die europäischen Mittel von Next Generation EU.
Das Projekt, das mit einer Finanzierung von einer Million Euro ausgestattet ist, zeichnet sich durch die Umsetzung von «lebenden Olivenhainen», peripheren Gärten und präventiven Weidetechniken aus. Diese Initiativen zielen nicht nur darauf ab, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, sondern auch ein effektives System zur Verhinderung von Waldbränden zu schaffen, was angesichts der Anfälligkeit der Region für solche Katastrophen entscheidend ist.
Der Vorschlag der lebenden Olivenhaine besteht in der Wiederbelebung alter Olivenhaine, um die Biodiversität zu fördern und traditionelle landwirtschaftliche Praktiken zu verwenden, die die Umwelt respektieren. Es wird ein Modell zur Bewahrung des Territoriums in Zusammenarbeit mit lokalen Eigentümern implementiert, um die Nachhaltigkeit dieser Praktiken langfristig zu sichern.
Die peripheren Gärten hingegen werden so gestaltet, dass sie als natürliche Barrieren gegen Brände wirken, während das präventive Weiden darauf abzielt, die Brandlast in strategischen Bereichen zu reduzieren, was direkt zur Minderung des Brandrisikos beiträgt.
In Zusammenarbeit mit SEO/Birdlife zielt die Initiative auch darauf ab, Studien zu entwickeln, die die am stärksten brandgefährdeten Gebiete identifizieren, um gezielte und effektive Maßnahmen zu ermöglichen. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass eine detaillierte Risikokarte entwickelt wird und ein Landschaftsmanagement gefördert wird, das den Erhalt der Biodiversität mit landwirtschaftlichen und touristischen Aktivitäten integriert.
Der Plan konzentriert sich nicht nur auf die Umweltverträglichkeit, sondern auch auf das touristische Potenzial der Region. Durch die Integration dieser nachhaltigen Praktiken wird erwartet, dass die lokale Wirtschaft profitiert, indem Tourismus angezogen wird, der den ökologischen und verantwortungsvollen Ansatz zur Landschaftsverwaltung schätzt. Die zuständige Tourismusbeauftragte der Comarca, Pilar Lleyda, hat angedeutet, dass das Projekt als Modell für andere Regionen dienen könnte, die eine Balance zwischen Umweltschutz und touristischer Entwicklung anstreben.










