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18 enero 2026

Aragón bekräftigt sein Engagement für frühkindliche Bildung beim Summit 0-6 in Huesca

Der Kongresspalast von Huesca versammelte über 750 Fachleute aus dem Bildungsbereich

Der Kongresspalast von Huesca verwandelte sich an diesem Samstag in einen authentischen Raum für Bildungsreflexion mit der Feier des Summit für frühkindliche Bildung 0-6, einer Veranstaltung, die von der Regierung von Aragón und der Stadt Huesca organisiert wurde, mit Unterstützung von Fundación Ibercaja und Editorial Edelvives, die mehr als 750 Lehrkräfte aus der gesamten Gemeinschaft zusammenbrachte. Unter dem Motto „Very Important Peques / Very Important Profes” wurde das Treffen zu einem Forum für Innovation und Kreativität im Bereich der frühkindlichen Bildung, der Altersgruppe von 0 bis 6 Jahren, die, wie die anwesenden Experten und institutionellen Verantwortlichen betonten, entscheidend für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder ist. Der Summit wurde auch in Zusammenarbeit mit dem Aragon Institute for Women und den Fonds des Staatsvertrags zur Bekämpfung von Geschlechtergewalt durchgeführt.

Die wichtigste Phase im Leben der Kleinen

Die Ministerin für Bildung, Kultur und Sport, Tomasa Hernández, war dafür verantwortlich, den Kongress zu eröffnen. In ihrer Ansprache betonte sie, dass diese Phase die wichtigste im Leben der Kleinen ist, da hier die affektiven, emotionale und sozialen Grundlagen gelegt werden, die ihre Zukunft bestimmen werden. Sie erinnerte daran, dass die aragonische Regierung ihr Engagement für die frühkindliche Bildung verstärkt und die Ausweitung der kostenlosen Schulbildung auf den Zeitraum von 2 bis 3 Jahren angekündigt hat, ein Schritt, der, wie sie sagte, dem Willen entspricht, Chancengleichheit von Anfang an zu gewährleisten. Hernández wollte auch die Arbeit der aragonischen Familien anerkennen, die ihre Kinder immer früher in die Schule schicken, nicht nur aus Gründen der beruflichen Vereinbarkeit, sondern auch aus der Überzeugung, dass die Vorschule unersetzliche Bildungsbenefits bietet.

In diesem Sinne hob die Ministerin die Rolle der Lehrkräfte in der frühkindlichen Bildung hervor, die sie als essentielle Figuren im Leben der Kleinsten bezeichnete. Ihre Worte stimmten mit denen der Bürgermeisterin von Huesca, Lorena Orduna, überein, die den Fachleuten für ihren ständigen Aufwand dankte, sich weiterzubilden und sich neuen Methoden anzupassen. Orduna unterstrich die Bedeutung der Ausbildung nicht nur in pädagogischen Techniken, sondern auch in aufkommenden Bereichen wie psychischer Gesundheit und dem Wohlbefinden von Kindern. Darüber hinaus erinnerte die Bürgermeisterin daran, dass die Vorschulen eine Schlüsselrolle für die Vereinbarkeit von Familien spielen, die auf diese Zentren angewiesen sind, um ihre berufliche Tätigkeit zu entwickeln, und dass es daher unerlässlich ist, ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot mit gut ausgebildeten Fachkräften zu garantieren.

Eine „magische“ Phase, so der Präsident

Das Treffen beinhaltete auch eine Botschaft des Präsidenten von Aragón, Jorge Azcón, der den Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Berufung dankte. Azcón definierte die Phase der frühkindlichen Bildung als „magisch“ und beschrieb die Lehrkräfte als „wahre Handwerker“ dieser Magie, da sie mit jeder Geste, jedem Wort oder jeder Aktivität einen tiefen Eindruck bei den Kindern hinterlassen. Azcón ermutigte die Anwesenden, während des Kongresses Erfahrungen, Emotionen und bewährte Praktiken zu teilen und erinnerte sie daran, dass jeder Moment im Klassenraum eine Gelegenheit ist, ihre Schüler bei den ersten Schritten ihrer persönlichen Entwicklung zu inspirieren und zu begleiten.

Innovation, Kreativität und Emotionen als Motoren

Das Programm des Summits war reich an vielfältigen Inhalten, die sich um Innovation, Kreativität und Emotionen als Motoren des Lernens drehten. Eine Podiumsdiskussion mit Ministerin Hernández, Mayte Santos von der Fundación Ibercaja und Alejandro Cebrián, dem Geschäftsführer von Edelvives, ermöglichte eine Analyse der frühkindlichen Bildung aus verschiedenen Perspektiven: institutionell, sozial und verlegerisch. In diesem Gespräch waren sie sich einig über die Notwendigkeit, flexible Ansätze zu verfolgen, die offen für kreative Ideen sind und sich an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anpassen. Auch der italienische Psychopädagoge Francesco Tonucci war anwesend und sandte eine Botschaft, in der er betonte, dass die Bildung der Kleinsten nicht auf das Ansammeln von Inhalten fokussiert sein sollte, sondern ihnen die Möglichkeit geben muss, zu erkunden, zu kooperieren und sich durch verschiedene Ausdrucksformen wie Zeichnen, Musik, Spiel, Kochen oder sogar Gartenarbeit auszudrücken.

Lesen und Schreiben, Vielfalt und Mathematik

Im Block mit dem Titel „VIP to VIP“ behandelten verschiedene Experten entscheidende Themen für die frühkindliche Bildung. Im Bereich Lesen und Schreiben teilten Sagrario Peña und Sylvia Defior Strategien zur Entwicklung von Lese- und Schreibfähigkeiten sowie Interventionsmethoden bei spezifischen Lernschwierigkeiten. Was die Berücksichtigung von Vielfalt betrifft, so betonten Marta Obispo und Sandra Cañón die Bedeutung von inklusiven Methoden und der Zusammenarbeit mit Familien, um allen Arten von Lernenden effektiv gerecht zu werden. Schließlich zeigten Javier Bernabéu und José Ángel Murcia in der Diskussion über manipulatives Mathematiklernen Erfahrungen, die zeigen, wie der Einsatz aktiver Methoden und manipulativer Materialien das tiefere und bedeutungsvolle Verständnis logischer und mathematischer Konzepte fördert.

Musik als pädagogisches Werkzeug

Einer der am meisten geschätzten Workshops wurde von María José Sánchez geleitet, die die Musik als pädagogisches Werkzeug erforschte. Durch praktische Dynamiken mit Körperpercussion, Gesang, aktivem Zuhören und dem Bau von Instrumenten erlebten die Teilnehmer die Erfahrung, sich über den eigenen Körper der Musik zu nähern. Das Ziel, erklärte Sánchez, ist, dass Musik nicht mehr als isolierte Disziplin betrachtet wird, sondern zu einem transversal einsetzbaren Werkzeug wird, das die kognitive und emotionale Entwicklung anregt und als sofortige Hilfestellung im Unterricht dient.

Der Nachmittag war der Präsentation innovativer Praktiken im Bereich „Alles auf 10“ gewidmet. Lehrkräfte aus verschiedenen aragonischen Einrichtungen stellten Projekte vor, die durch Kreativität und Innovation bedeutende Verbesserungen in ihren Klassenräumen gebracht haben. Zu den Teilnehmern gehörten Ana Rojo de la Vega (Escuelas Pías Escolapios Zaragoza), Carolina Calvo García (CRA Bajo Gállego), Vanesa Marín Salcedo (Municipale Vorschule Las Pajaritas von Huesca) und Ángela Velayos Pastrana (CEIPSO Santo Ángel de la Guarda). Als Abschluss dieses Teils bot die CEIP El Parque von Huesca ein Konzert als Ergebnis ihres experimentellen Programms zur curricularen Integration von Musik an, eine Initiative, die darauf abzielt, den Schülern künstlerische Kompetenzen zu vermitteln und ihnen den Zugang zu professionellen Studien in dieser Disziplin zu erleichtern.

Albert Espinosa hielt die Abschlussansprache

Der Abschluss des Kongresses wurde durch den Beitrag des Schriftstellers und Drehbuchautors Albert Espinosa geprägt, der in seiner Rede „Wenn du an Träume glaubst, werden sie Wirklichkeit“ eine inspirierende Sicht auf die Bildung bot.

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