Der aragonische Unternehmenssektor macht weiterhin feste Schritte in Richtung eines verantwortungsvolleren und nachhaltigeren Modells, und die Veranstaltung «Unternehmen verbinden für ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Aragón» ist ein Beweis dafür. Organisiert von Go Aragón und Éboca, versammelt die Veranstaltung am Freitag Fachleute und Unternehmen mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen, Allianzen zu bilden und über die Rolle nachzudenken, die sie im Schutz der Umwelt und in der Entwicklung eines nachhaltigeren Aragón spielen können.
Der Austausch wird durch die Teilnahme der Fundación Acuario de Zaragoza und der Unternehmerkonföderation für Gastronomie und Tourismus von Aragón bereichert, die einen fachlichen und branchenspezifischen Blick auf die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Naturschutz, Umweltbildung und Unternehmensverantwortung werfen. Darüber hinaus wird die Initiative vom Unternehmensforum Huesca Excelente unterstützt, was den integrativen Charakter der Veranstaltung und ihr Engagement für das Gebiet verstärkt.
In diesem Zusammenhang wird einer der prominentesten Redner Javier González sein, Technischer Direktor des Aquariums von Zaragoza, dessen wissenschaftliche Sichtweise und Erfahrung im Umweltmanagement für dieses Forum besonders wertvoll sind.
Welche Hauptbotschaften möchten Sie während Ihrer Rede über Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Management aus dem Aquarium von Zaragoza übermitteln? Die zentrale Botschaft ist, dass Nachhaltigkeit nicht länger als freiwillige Wahl betrachtet werden kann. In der heutigen Welt sind Unternehmen und Institutionen verpflichtet, nachhaltig zu arbeiten, sowohl aus sozialer Verantwortung als auch aus einem Gefühl der Kohärenz mit den Anforderungen des Marktes selbst.
Warum glauben Sie, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse des Aquariums für aragonische Unternehmen nützlich sein können? Weil wir ein Jahrzehnt an realer Erfahrung in der Umsetzung konkreter Maßnahmen angesammelt haben: von der Installation effizienterer Pumpen und Frequenzumrichter bis hin zur Implementierung von Photovoltaikanlagen, LED-Beleuchtung und Verbesserungen in der Klimatisierung. All dieses Wissen ist auf andere Unternehmen übertragbar, unabhängig von der Branche.
Welche Projekte würden Sie aus der technischen und wissenschaftlichen Perspektive des Aquariums als Vorbilder hervorheben? Über die Investitionen in Technologie hinaus ist die Ausbildung des Personals ein wesentlicher Bestandteil des Fortschritts. Es nützt nichts, die beste Technik zu haben, wenn diejenigen, die sie benutzen, ihren Einfluss nicht verstehen. Der größte Erfolg war die Reduzierung des Wasserverbrauchs. Zwischen 2014 und 2025 haben wir den Wasserverbrauch um 35% gesenkt.
Die Veranstaltung versammelt Unternehmen aus verschiedenen Sektoren. Welche Chancen sehen Sie für eine effektive Zusammenarbeit? Zunächst gibt es eine klare wirtschaftliche Chance. Nachhaltige Verbesserungen führen oft zu Einsparungen. Zweitens gibt es eine Möglichkeit zur Differenzierung. Organisationen, die nachhaltige Praktiken einführen, erzeugen mehr Vertrauen und Loyalität. Drittens gibt es eine moralische Verpflichtung. In Übereinstimmung mit der Natur zu arbeiten, bringt immer bessere Ergebnisse.
Welchen realen Einfluss hat Ihrer Meinung nach Umweltbildung auf die Gesellschaft? Sie funktioniert besser, wenn es eine direkte Interaktion gibt. Geführte Besuche sind effektiv: Wenn jemand erklärt, was gemacht wird, wie gearbeitet wird und warum, versteht der Besucher die Bedeutung des Naturschutzes besser.
Éboca beteiligt sich als Organisator der Veranstaltung. Wie bewerten Sie Ihr Engagement? Sehr positiv. Éboca zeigt, dass Nachhaltigkeit kein Slogan ist, sondern eine echte Praxis. Das sehen wir in ihrer Arbeitsweise, in ihren Einrichtungen und in konkreten Projekten wie den neuen wiederverwendbaren Verpackungen für Kaffee.
Welche abschließende Botschaft oder Empfehlung würden Sie geben, um auf ein bewussteres und nachhaltigeres Aragón hinzuarbeiten? Dass Nachhaltigkeit gekommen ist, um zu bleiben. Sie ist nicht verhandelbar oder optional. Sie ist nicht so schwierig, wie sie scheint: Das Wichtigste ist, einen klaren, messbaren Plan zu haben und ihn jährlich zu überprüfen. Man kann mit wenig Investition viel erreichen.










