Ris Jordán und Raúl Bernal inspirieren beim Tour del Talento 2026: „Was wir getan haben“ erreicht Erfolg durch Einsatz und mutige Entscheidungen

Das Round Table-Gespräch „Was wir getan haben“ mit Iris Jordán und Raúl Bernal als Protagonisten markierte einen inspirierenden Auftakt des Talent-Tour 2026 in Huesca. Dieses nahe und ehrliche Gespräch zog junge Menschen, Studenten und ein interessiertes Publikum an, das neugierig war zu erfahren, wie zwei lokale gastronomische Referenzen durch Anstrengung, Leidenschaft und entscheidende Lebensentscheidungen hervorragende Karrieren aufgebaut haben.

Iris Jordán, Chefin und Mitinhaberin des Restaurants Ansils (in Anciles, im Pyrenäen-Gebiet Huesca), das 2025 einen Michelin-Stern erhielt und damit eine der jüngsten Köchinnen Spaniens wurde, die dies erreicht hat, und Raúl Bernal Belarra, Inhaber der Konditorei Lapaca in Huesca — ausgezeichnet als Bester Schokolade-Meister Spaniens in zwei Fällen (inklusive 2023), Bester handgemachter Praline Spaniens 2023 und Bester Patissier Spaniens 2025 — teilten während zwei Stunden ihre persönlichen und beruflichen Werdegänge. Die Sitzung, die im Rahmen des Blocks Gespräche mit Talent des von der Fundación Princesa de Girona (mit Unterstützung der Fundación Ibercaja, der Stadtverwaltung von Huesca und anderen Einrichtungen) geförderten Tours stattfand, diente dazu, die Jugend zu motivieren, wie sie ihr eigenes Potenzial in mittelgroßen Umgebungen wie Huesca aktivieren kann.

Von prekären Routinen zur gastronomischen Berufung

In einem fließenden Gespräch, das voller realer Anekdoten war, entblätterten beide ihre bescheidenen Anfänge und die Schlüsselmomente der Neuorientierung. Iris Jordán erinnerte sich an ihre ersten Schritte bei Hochzeitsbanketten, wo ihre Rolle auf sich wiederholende Aufgaben beschränkt war: „Das Einzige, was ich tat, war, Kartoffelpüree zu machen, den Teller zu reinigen und dort im Keller zu stehen“. Sie beschrieb, wie diese Routine sie dazu brachte, ihre Zukunft zu hinterfragen: „Es kam der Moment, dass sie ein Haus am Strand haben und schauen, und ich ging nicht… und viele Dinge“. Sie erwähnte auch ihre Teilnahme an einer Musikgruppe und die härteste Lektion: zu lernen, jede Sache, die wir erleben müssen, zu genießen, was ihr viel schwer fiel. Dieses Unbehagen trieb sie dazu, den Beruf zu wechseln und eine neue berufliche Geschichte zu schreiben, die sich auf lokale Küche, pyrenäische Identität und Nachhaltigkeit konzentriert, die heute Ansils prägen.

Raúl Bernal teilte eine parallele Reflexion. Nachdem er mit großer Leidenschaft die Konditorei gewählt hatte, gab er zu, dass er oft „nicht realisierte, was ich erlebte oder manchmal unterlebte“. Er sprach über die Notwendigkeit, das Gleichgewicht zugunsten des „Nein“ zu vieler Dinge — Partys, Konzerte, Ausgänge — zu verschieben, um das Projekt zu priorisieren: „Manchmal gehst du zum Konzert, manchmal nicht… du musst entscheiden, Dinge wegzulassen und deine Momente zu suchen“. Er erzählte von einem aufschlussreichen Erlebnis: Nach einem Jahr Arbeit im Aluminiumssektor, wo „ich mit dem Hammer zwei Schläge gab, aber der, der zur Baustelle kam, drei gab… egal“, erkannte er, dass es nicht sein Weg war. Dieser Kontrast ließ ihn die Gastronomie noch mehr schätzen: „Wie beneidet man alles, was dir passiert, was dir die Gastronomie gibt, wie man das Leben sieht“. Obwohl er anerkannte, dass der Alltag in der Konditorei oder im Restaurant „nicht so viel sei“, gleichen die Gelegenheiten — Reisen, Erfahrungen, kultureller Einfluss — die Entbehrungen aus.

Lektionen für die Jugend: Anstrengung, Gleichgewicht und Verwurzelung

Das Gespräch, mit einem authentischen und unverfälschten Ton, stellte Werte wie ständige Anstrengung, Umgang mit Misserfolgen und Erfolgen, nachhaltige Leidenschaft, gastronomische Identität (lokale Produkte, Tradition und Avantgarde) und Verpflichtung gegenüber dem Territorium in den Vordergrund. Im Kontext der Talent-Tour — die sich auf Beschäftigungsfähigkeit, Unternehmertum, Innovation und persönliche Entwicklung in Städten wie Huesca konzentriert — bewies dieser Tisch, dass Erfolg nicht das Auswandern in große Hauptstädte erfordert: Er kann aus den Pyrenäen oder der Hauptstadt Huesca mit mutigen Entscheidungen und einem Gleichgewicht zwischen beruflicher Hingabe und persönlichem Leben aufgebaut werden.

Lokale Medien wie Diario del AltoAragón und El Diario de Huesca hoben die Sitzung als einen starken Auftakt der Tour hervor, zusammen mit Robotik-Workshops und anderen Aktivitäten. Das komplette Gespräch ist auf YouTube verfügbar, wo die Herzlichkeit, der Humor und die Ehrlichkeit beider Referenten zur Geltung kommen.

Mit „Was wir getan haben“ verband der Talent-Tour 2026 in Huesca nicht nur die Jugendlichen mit nahen Referenzen, sondern vermittelte eine klare und motivierende Botschaft: Der Weg zur Anerkennung führt über bewusste Entscheidungen, das „Nein“ zu dem, was nicht beiträgt, das gewählte Leben intensiv zu leben und zu lernen, den Prozess zu genießen, selbst in harten Momenten. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Talent aufblühen und in nicht-metropolitanen Umgebungen Wirkung entfalten kann.

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