Aragón präsentiert Tourismusstrategie 2026 mit Investitionen von 2 Milliarden Euro

Die Regierung von Aragón hat eine ehrgeizige Tourismusförderstrategie für 2026 ins Leben gerufen, um ihre Präsenz auf nationalen und internationalen Märkten zu stärken. Diese Initiative zielt darauf ab, das wachsende Interesse am aragonesischen Reiseziel zu nutzen, das im Jahr 2025 einen direkten Ausgaben von über 2.000 Millionen Euro generierte, wobei der internationale Markt einen erheblichen Beitrag leistete.

Internationale Expansion mit strategischem Fokus

Unter dem Motto ‘Aragón, der Ort, an dem man alles in Spanien erleben kann’ startete die internationale Kampagne am 27. März mit einer Veranstaltung in Toulouse. Die Strategie umfasst Maßnahmen in Kolumbien, China, Argentinien, Mexiko und mehreren europäischen Städten. In Kolumbien werden die Promotionsaktivitäten am 14. April in Medellín und am 16. April in Bogotá stattfinden, die sich auf die aragonesische Gastronomie konzentrieren. Im Mai wird die Promotion nach China verlagert, mit Veranstaltungen in Peking und Kanton, während im Juni Argentinien im Fokus steht, mit Präsentationen in Córdoba und Buenos Aires.

Europa spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle in dieser Strategie. Aragón wird am 11. Juni am Welt-Tapastag in Brüssel vertreten sein, im September am Vino Forum in Rom teilnehmen und im November eine Fachpräsentation in München durchführen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den internationalen Markt zu diversifizieren, der derzeit von Frankreich dominiert wird und 45% der Ankünfte ausmacht.

Stärkung des nationalen Marktes

Zusätzlich zu den internationalen Aktivitäten sieht der Plan eine Reihe von Fachpräsentationen in Spanien vor. Zu den ausgewählten Städten gehören Girona, Sevilla, Bilbao, Madrid und Palma de Mallorca, mit Veranstaltungen, die von Mai bis November geplant sind. Diese Aktivitäten sollen den nationalen Tourismus festigen, der im Jahr 2025 1.403 Millionen Euro beitrug, mit einem durchschnittlichen Aufenthalt von 3,8 Tagen.

Der internationale Tourismus hingegen generierte 627 Millionen Euro, mit einem durchschnittlichen Aufenthalt von 7,5 Tagen und einem durchschnittlichen Reiseaufwand von 930 Euro. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung, Besucher mit höherer Rentabilität anzuziehen, was das zentrale Ziel der neuen Förderstrategie ist.

Mit dieser Kampagne verfolgt Aragón nicht nur das Ziel, die Besucherzahlen zu erhöhen, sondern auch seine Märkte zu diversifizieren und die Qualität des empfangenen Tourismus zu verbessern, um ein nachhaltiges und rentables Wachstum des Tourismussektors in der Region zu gewährleisten.

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