Eva Valle fordert eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in Aragón zur Nutzung des Investitionsschubes

Aragón erlebt einen der wirtschaftlich vielversprechendsten Momente der letzten Jahrzehnte. Das Eintreffen großer industrieller und technologischer Investitionen hat die Gemeinschaft in den nationalen und internationalen Fokus gerückt, doch dieses Szenario erfordert eine Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit, um die Chancen in nachhaltiges Wachstum umzuwandeln. Dies war die Hauptbotschaft, die die Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, Eva Valle, während der Eröffnung der ordentlichen Hauptversammlung von CEOE Aragón übermittelte.

Die aragonesische Wirtschaft muss wettbewerbsfähiger, innovativer, produktiver und chancenreicher werden, erklärte die Ministerin bei ihrem ersten institutionellen Besuch in der Zentrale des aragonesischen Unternehmerverbands, wo sie die Eröffnung des Treffens mit dem Präsidenten von CEOE Aragón, Benito Tesier, teilte.

Aragón vor einer historischen Chance

Während ihrer Rede betonte Valle, dass Aragón einen besonders günstigen Moment für die Anwerbung von Investitionen erlebt und plädierte für die Notwendigkeit, dass Verwaltung und Unternehmen gemeinsam arbeiten, um diesen Kontext zu nutzen.

Die Gemeinschaft steht im wirtschaftlichen Fokus der Investitionsanwerbung und dies ist sowohl eine Gelegenheit als auch eine Verpflichtung, die sowohl die Regierung als auch die Unternehmen ergreifen müssen, so Valle.

Die Ministerin hob zudem hervor, dass einer der Hauptunterscheidungsfaktoren Aragónes der soziale Dialog bleibt. Sie erinnerte daran, dass die Gemeinschaft auf vier Jahrzehnten von Vereinbarungen zwischen Regierung, Unternehmensorganisationen und Gewerkschaften aufbaut, ein Element, das ihrer Meinung nach Stabilität und Vertrauen für Investoren schafft.

Der soziale Frieden ist eines der großen immateriellen Güter des Investitionsanwerbungspotenzials der aragonesischen Wirtschaft, versicherte sie und betonte, dass diese institutionelle Zusammenarbeit weiterhin eine Priorität der autonomen Exekutive bleiben wird.

Die Rolle der Unternehmen als wirtschaftlicher Motor

Eva Valle befürwortete auch die Notwendigkeit, das Unternehmensgefüge Aragónes zu stärken, als eine unverzichtbare Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Wachstums.

Die Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand und stärken uns alle gemeinsam mit den Arbeitnehmern, erklärte sie während eines Vortrages, der sich auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Produktivität als Grundpfeiler der zukünftigen Wirtschaft Aragónes konzentrierte.

Erste Versammlung von Benito Tesier an der Spitze von CEOE Aragón

Die ordentliche Hauptversammlung war auch die erste, die Benito Tesier seit seinem Amtsantritt bei CEOE Aragón im vergangenen Januar präsidierte. Das Treffen versammelte Unternehmensvertreter aus der gesamten Gemeinschaft, zusammen mit dem Generaldirektor für Arbeit, Jesús Divassón, sowie den Vizepräsidenten der Organisation, Avelina Bellostas, Jesús Blasco und José Carlos Subirá.

Parallel zu der institutionellen Botschaft zog der Unternehmerverband eine positive Bilanz des ersten Halbjahres 2026. Die Unternehmen in Aragón haben es geschafft, ihre Aktivitäten trotz eines internationalen Kontextes, der von geopolitischer Unsicherheit, steigenden Energiekosten und logistischen Schwierigkeiten geprägt ist, aufrechtzuerhalten. Allerdings warnte Tesier vor der bestehenden Besorgnis über die mögliche Auswirkungen der Inflation auf den Konsum in der zweiten Hälfte des Jahres.

Zu den Prioritäten der neuen Präsidentschaft von CEOE Aragón gehört weiterhin die Reduzierung des Arbeitsausfalls, die Verwaltungsvereinfachung, die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, Herausforderungen, die die Organisation als grundlegend für die Konsolidierung des wirtschaftlichen Wachstums der Gemeinschaft betrachtet.

Mit einem beispiellosen Investitionsvolumen und einer wachsenden Fähigkeit, industrielle und technologische Projekte anzuziehen, weist die Botschaft von Regierung und Unternehmern in dieselbe Richtung: den Moment zu nutzen, erfordert eine Stärkung der Innovation, einen Anstoß der Produktivität und die Aufrechterhaltung eines Kooperationsrahmens, der den aktuellen Investitionszyklus in eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für Aragón verwandelt.

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