Aragón positioniert sich als Führer bei der Implementierung fortschrittlicher landwirtschaftlicher Technologien in der Region Monegros, ein Beispiel dafür, wie Innovation und Digitalisierung den ländlichen Raum transformieren. Bei der Schließung der XIX. Unternehmerforen Impulso Monegros hob der kommissarische Minister für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung, Javier Rincón, die Konsolidierung dieser Praktiken in der autonomen Gemeinschaft hervor.
Der primäre Sektor als Identitäts- und Kohäsionsachse in Aragón
Javier Rincón betonte die Bedeutung des primären Sektors in Aragón und beschrieb ihn als Pfeiler der Identität, sozialen Kohäsion und Zukunft für die ländlichen Gemeinschaften. In Regionen wie Los Monegros generieren Landwirtschaft und Viehzucht nicht nur Arbeitsplätze, sondern tragen auch dazu bei, die Bevölkerung zu halten und wirtschaftliche Chancen zu schaffen. Dieser Sektor erweist sich als strategisch für die regionale Entwicklung und die Nachhaltigkeit seiner Dörfer.
Die Region Sariñena hat sich dank der Landwirtschaft 4.0 zu einem Referenzstandort für territoriale Transformation entwickelt. Die Implementierung fortschrittlicher Bewässerungssysteme, zusammen mit der Nutzung von Daten, Sensorik und Präzisionstechniken, hat es dieser Zone ermöglicht, ein Beispiel für Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und progressive Nachhaltigkeit zu sein.
Signifikante Investitionen in landwirtschaftliche Technologien
Das Landwirtschaftsministerium von Aragón hat etwa 30 Millionen Euro in Hilfen für den Erwerb von Maschinen und Technologien 4.0 investiert. Diese Investition wurde im März 2026 durch einen zusätzlichen Beschluss von fast 4 Millionen Euro ergänzt, der darauf abzielt, die Einführung fortschrittlicher Technologien in den landwirtschaftlichen Betrieben der Region weiter zu fördern. Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement Aragóns für die Modernisierung des primären Sektors.
Forderungen an die Zentralregierung und Engagement für den Sektor
Während seines Beitrags forderte Rincón die Zentralregierung auf, sich stärker für die Unterstützung des landwirtschaftlichen und viehzuchtlichen Sektors zu engagieren, insbesondere angesichts internationaler Herausforderungen wie dem Iran-Konflikt. Er kritisierte, dass Landwirte und Viehzüchter nicht die „Zahlenden für externe Entscheidungen“ sein sollten, und bekräftigte das Engagement Aragóns, den Sektor durch Innovation, Bewässerung, Digitalisierung und ländliche Entwicklung weiterhin zu verteidigen. Diese Strategien zielen darauf ab, reale und nachhaltige Chancen für die Zukunft des ländlichen Raums in Aragón zu schaffen.










