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5 diciembre 2025

Plan für einen Kurztrip nach Porto

Bevor man in die große Stadt im Norden von Portugal aufbricht, sollte man wissen, dass es eine Stadt ist, die man zu Fuß erkunden kann. Daher ist die Wahl des richtigen Schuhwerks entscheidend. Denn Porto entdeckt man am besten beim Spazierengehen durch ein Stadtbild, in dem es keinerlei flache Strecken gibt; es geht ständig auf und ab. Im Gegenzug wird man mit dem Wissen über einen Stadtkern belohnt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Im obersten Teil des Ensembles erwartet einen die Kathedrale mit ihrem markanten Erscheinungsbild einer Festung, dank ihrer mittelalterlichen Steinmauern und den zwei Türmen, die die Fassade flankieren. Neben ihr befindet sich der Bischofspalast, der der perfekte Ort ist, um den verwunschenen historischen Kern zu betrachten, der in der Ferne vom Glockenturm der Kirche Clerigos dominiert wird.

Es ist notwendig, sich dorthin zu begeben, obwohl es zahlreiche Zwischenstopps gibt, bevor man ankommt. Zum Beispiel sollte man den Bahnhof São Bento besuchen und die tausenden von Azulejos in seiner Halle bewundern, die die Geschichte Portugals erzählen. Oder man sollte sich auch der Kirche der Grilhos mit ihrer barocken Architektur und der Aussicht auf den Douro nähern. Ebenso empfiehlt es sich, die Kirche San Ildefonso mit ihrer vollständig mit Fliesen bedeckten Fassade zu besuchen.

Ein Tipp: Um bequem von diesem Tempel San Ildefonso zu den Clerigos zu gelangen, kann man in eine der historischen Straßenbahnen Portos steigen. So ist der Weg kürzer und man spürt auch die Vergangenheit der Stadt in diesem so alten Fortbewegungsmittel.

Und einmal in der Kirche der Clerigos, sollte man nicht nur unter ihrem 76 Meter hohen Glockenturm klein wirken, sondern auch umher schlendern. So kann man die Gebäude der Universität oder das besondere Casa Escondida bewundern, das nur einen Meter breit ist und die Tempel des Carmo und der Karmeliten voneinander trennt. Und ebenfalls ganz in der Nähe befindet sich das Portugiesische Fotografiezentrum, das in einem ehemaligen Gefängnis untergebracht ist.

All diese Attraktionen befinden sich in einem höheren Teil der Stadt, aber es ist Zeit, zum Douro hinunterzusteigen. Tatsächlich versteht man Porto nicht ohne seinen Fluss und das Viertel Ribeira. Dort warten auch mehrere interessante Monumente, wie der Börsenpalast, dessen prächtige Säle Ende des 19. Jahrhunderts in der Hochblüte des Handels dekoriert wurden. Oder man sollte das Haus des Infanten besuchen, den Geburtsort von Heinrich dem Seefahrer, dem Schöpfer des großen portugiesischen Überseeimperiums.

Dieses Haus fügt sich wunderbar in das Labyrinth der kleinen Straßen von Ribeira ein. Ein Netz, das irgendwann am Ufer des Douro endet und das typischste Postkartenmotiv der Stadt bietet. Ein Bild, auf dem die berühmten Brücken Maria Pia und die beeindruckende Brücke von Luís I., die 1877 von einem Schüler von Eiffel erbaut wurde, nicht fehlen dürfen.

Auf diesem emblematischen Postkartenmotiv von Porto sind auch die Rabelos zu sehen. Das sind die Boote, die früher den Wein von den Weinbergen im Inland zu den Kellereien des berühmtesten portugiesischen Weins transportierten. Diese Kellereien befinden sich genau auf der anderen Seite des Flusses, in der Stadt Vila Nova de Gaia.

Obwohl es administrativ gesehen ein Verlassen von Porto ist, sollte niemand zögern, die Brücke von Luís I. zu überqueren, um einige dieser Kellereien zu besuchen. Sie sind der beste Ort, um alle Geheimnisse des Portweins kennenzulernen und ihn selbstverständlich auch zu verkosten. Das kann man auch im WOW, dem neuen Kulturzentrum von Porto, das dem bekanntesten Produkt der Stadt gewidmet ist, tun.

Das WOW (World of Wine) ist ein fabelhafter Ort, um auf einen Blick das Gesamtbild der Stadt zu schätzen und gleichzeitig auf diese schnelle Flucht nach Porto anzustoßen. Ein einladendes Ziel, das viele weitere Attraktionen für zukünftige Besuche birgt, wie die Fundação Serralves, die Buchhandlung Lello, die Harry Potter unsterblich machte, das wunderschöne Innere der Kirche Santa Clara oder die Zeitreise in die Belle Époque, die der Salon des Café Majestic auslöst. Aber all das lassen wir für einen anderen Anlass.

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