Aragón führt Pilotprojekt für autonome Schwerfahrzeuge im Süden Europas an
Die Regierung von Aragón, das Unternehmen IVECO und die Firma Sesé unterzeichneten am 2. Dezember 2025 einen Kooperationsvertrag auf der Logistikplattform Zaragoza (PLAZA). Der Vertrag wird den Rahmen für die Entwicklung des ersten Pilotprojekts für autonome Schwerfahrzeuge im Süden Europas festlegen. Diese Initiative wurde aufgrund ihrer Integration von drei Schlüsselbereichen: Automobilindustrie, Logistik und Technologie als revolutionär bezeichnet.
Das Projekt zielt darauf ab, dass im Jahr 2028 zwei Schwerfahrzeuge der Autonomieebene 4 (autonomes Fahren mit Aufsicht eines Fahrers an Bord) auf der Autobahn Zaragoza-Madrid fahren. Ein Testzeitplan von 2026 bis 2027 ist vorgesehen, der der Kalibrierung von Systemen, der Sicherheit und der technologischen Validierung gewidmet ist. In der zweiten Hälfte des Jahres 2028 werden die Fahrzeuge schrittweise die Strecke Zaragoza-Madrid unter fachkundiger technischer Aufsicht zurücklegen.
Die Initiative verfolgt das Ziel, den Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 % zu senken und einen effizienteren sowie nachhaltigeren Transport zu fördern. Darüber hinaus soll die Verkehrssicherheit durch fortschrittliche autonome Fahrsysteme erhöht und die Kosten der Lieferkette optimiert werden.
Das Technologische Institut von Aragón (ITA) und Technopark Motorland werden an den Entwicklungs- und Pilotierungsphasen teilnehmen. IVECO bringt dank seiner bisherigen Erfahrung in Projekten zur Fahrzeugkonvoibildung und im Bereich autonomes Fahren seine technologische Expertise ein. Sesé wird seine Strategie zur digitalen und umfassenden Automatisierung der Lieferkette durch diese Zusammenarbeit fortsetzen.










