Route der Bethlehem von Aragón: 36 Krippen in 29 Gemeinden öffnen ihre Türen vom 6. Dezember bis zum 6. Januar
Die Route der Bethlehem von Aragón öffnet ihre Türen vom 6. Dezember bis zum 6. Januar und festigt sich als eine der wichtigsten kulturellen Initiativen der autonomen Gemeinschaft. Diese umfassende Rundreise umfasst 29 aragonesische Gemeinden und stellt einen kollektiven Einsatz von Handwerkern, Verbänden und Freiwilligen dar, die die Krippentradition am Leben erhalten.
Die Route besteht aus insgesamt 36 Krippen, die sich auf drei Provinzen verteilen: acht Gemeinden aus Zaragoza beteiligen sich mit zwölf Krippen (Alagón, Belchite, Borja, Cabañas de Ebro, Calatayud, Gelsa, Illueca und Mella), während die Provinz Huesca 19 Krippen und Teruel 5 Krippen beisteuert.
Zu den Neuheiten dieser Edition gehört die Aufnahme neuer Krippen aus Maella, Ariza, Illueca sowie zwei zusätzlichen in Borja. Die Schatzmeisterin der Route, Inma Grau, hat hervorgehoben, dass diese Praxis der jährlichen Aufnahme neuer Krippen den Dynamismus der Initiative widerspiegelt, die im Vorjahr mit 130.000 Besuchen abschloss.
Die Besucher können Krippen verschiedener Typen besichtigen: monumentale, lebendige, handwerkliche, zeitgenössische und traditionelle. Diese Vielfalt spiegelt die Breite kreativer Ausdrucksformen innerhalb der Krippentradition in Aragón wider.
Diese Edition entwickelt sich in einem besonderen Kontext: Die Krippentradition hat ihre Kandidatur zum UNESCO-Weltkulturerbe eingeleitet. Dieser Prozess legt den Schwerpunkt auf die handwerklichen, edukativen und gemeinschaftlichen Aspekte der Krippe sowie deren intergenerationale Weitergabe. Für die Route der Bethlehem von Aragón stellt diese Kandidatur einen außergewöhnlichen Anstoß dar, der die über Jahrzehnte geleistete Arbeit der aragonesischen Gemeinden sichtbar macht.
Eduardo Arilla, der Provinzabgeordnete, hat die Route der Bethlehem von Aragón als eine der wichtigsten Initiativen der Gemeinschaft charakterisiert und hervorgehoben, dass sie ein Publikum anzieht, insbesondere Familientourismus. José Ángel Baches, Präsident der Route, hat die Krippen als lebendigen Ausdruck des kollektiven Einsatzes und der Kreativität unserer Handwerker bezeichnet.
Die diesjährige Edition steht unter dem Motto „Hoffnung zurückgewinnen“. Das offizielle Plakat zeigt eine symbolische Komposition, die eine Familie in einer verwüsteten Umgebung darstellt, eine zeitgenössische Anspielung auf die Heilige Familie, die alle Familien repräsentiert, die in Situationen von Vulnerabilität, Vertreibung oder Obdachlosigkeit leben, ohne auf spezifische Konflikte hinzuweisen.










